Zu guter Letzt: Das Internet ist auch ein Friedensnobelpreis

Diese Jahr wurde das Internet wurde für den diesjährigen Friedensnobelpreis nominiert. Insgesamt stehen 237 Personen und Organisationen zur Wahl.

Damit erreicht die Zahl der Nominierungen diesmal eine neue Rekordmarke. Wie BBC News berichtet, habe es im vergangenen Jahr 205 Nominierungen gegeben. Bei der Organisation sind Tausende Nominierungsvorschläge eingegangen, so Geir Lundestad, Direktor des Nobel Instituts. Manche seien von einzelnen Personen vorgeschlagen, andere von zehn bis 100 verschiedenen Leuten. Das Institut gibt keine offizielle Liste der Nominierten heraus. Einige Nominierte geben jedoch immer wieder selbst bekannt, dass die Wahl auf sie gefallen ist. Nominiert worden sein soll gemäss Pressetext.ch beispielsweise die russische Menschenrechtsaktivistin Svetlana Gannuschkina und der chinesische Aktivist Liu Xiaobo. Die italienische Version des Wired Magazin habe sich für die Nominierung des Internets eingesetzt und begründete dies damit, dass das Web Dialog, Debatten und Konsens fördere. Dies findet auch von der Friedensnobelpreisgewinnerin 2003, Shirin Ebadi, und dem Gründer des Projekts «One Laptop per Child» Unterstützung.
Wer tatsächlich den Friedensnobelpreis entgegennehmen würde, wenn das Internet gewinnt, ist noch unklar. Gewiss ist jedoch, dass der Friedensnobelpreis-Gewinner 2010 schließlich am 8. Oktober bekannt gegeben wird. Und nachdem zuletzt der US-Präsident Barack Obama den Preis erhielt, kann man dem Internet nur die besten Chancen zusprechen.

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