Zu guter Letzt: Dank Gutzi-Boy locker in den Ständerat
Der FDP-Politiker Felix Gutzwiller ist am Sonntag vom Zürcher Volk für vier Jahre in den Ständerat berufen worden. Als Einziger schaffte es der Gesundheitsfachmann knapp das absolute Mehr zu erreichen und sicherte sich so den ersten von zwei Zürcher Sitzen in der kleinen Kammer.
Der FDP-Politiker Felix Gutzwiller ist am Sonntag vom Zürcher Volk für vier Jahre in den Ständerat berufen worden. Als Einziger schaffte es der Gesundheitsfachmann knapp das absolute Mehr zu erreichen und sicherte sich so den ersten von zwei Zürcher Sitzen in der kleinen Kammer. So weit, so gut. Herr Gutzwiller hat dafür aber nicht nur etliche Stunden mit politischer Beratung auf dem Gesundheitsschiff verbracht, sondern auch auf modernste Werbemittel zurückgegriffen. Inspiriert vom amerikanischen Wahlkampf, wo halbnackte Fans von Barack Obama («Obama-Girls») und Hillary Clinton («Hillary-Honey») mit anzüglichen Clips für ihre Lieblingspolitiker mobil machen, rührt in einem auf der Internet-Plattform Youtube veröffentlichten Werbespot ein gewisser Gutzi-Boy für Felix Gutzwiller die Werbetrommel. «Ich find nämlich den Gutzi gut», sagt Gutzi-Boy und droht damit sich auszuziehen, falls jemand NICHT den von ihm so geliebten Direktor des Instituts für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich wählt. Um seiner Drohung Nachdruck zu verleihen, fängt der Boy schon mal an zu strippen und räumt dabei schlussendlich die Kamera ab. Ein sehr unterhaltsames Beispiel für Viral Advertising.
Nun darf Gutzi-Boy seine Kleider also anbehalten. Reine Gedankenspielerei: Was wäre wohl passiert, wenn sich zum Beispiel Vize-Miss Sabrina Knechtli plötzlich als Gutzi-Girl geoutet hätte?
