Zu guter Letzt: Da!

Das schwedische Modelabel Björn Borg verkündete die Eröffnung des russischen Onlineshops mit einem ganzzseitigen Regenbogen-Inserat in der Zeitung The Moscow Times.

In Russland besteht punkto Toleranz gegenüber Homosexuellen bekanntlich noch Luft nach oben. Das kürzlich verabschiedete Gesetz sorgte weltweit für ungläubiges Kopfschütteln und wenige Monate vor Beginn der olympischen Spiele von Sotschi für einen empfindlichen Imageschaden. Das pure Gegenteil ist Schweden: Das Land gilt in dieser Hinsicht als eines der liberalsten der Welt.

Für das in Skandinavien äusserst erfolgreiche Modelabel der Tennislegende Björn Borg ist Gleichberechtigung jeglich Art einer der Firmenleitsätze. Bereits in der Vergangenheit warb das gleichnamige Unternehmen mit einem Spot, in welchem die Homo-Ehe zelebriert wurde. Als Björn Borg kürzlich einen russischen Ableger seines Onlineshops eröffnete, liess sich das Label den Seitenhieb nicht nehmen und publizierte ein ganzseitiges Zeitungsinserat in der englischsprachigen Tageszeitung The Moscow Times. Der verbreitete Claim «Björn Borg says ja!» wurde dabei ins Russische adaptiert. (hae)

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