Zu guter Letzt: «Da gibst du was raus, und es kommt was rein»

Vom Head of TV National zum Leiter Key Account Management, vom Managing Director zum Chief Executive Officer, vom Sales Director zum Country Manager – gähn, wie langweilig, das kann doch jeder. Die wahren Helden dieser Welt wählen ganz andere berufliche Wege.

Vom Head of TV National zum Leiter Key Account Management, vom Managing Director zum Chief Executive Officer, vom Sales Director zum Country Manager – gähn, wie langweilig, das kann doch jeder. Die wahren Helden dieser Welt wählen ganz andere berufliche Wege. Beispielsweise denjenigen vom erfolgreichen Banker zum Würstchenbude-Inhaber: Nachdem T.B. aus F. den Job bei der Bank von einem Tag auf den anderen verloren hatte, fasste er den Entschluss, eine eigene Imbissbude zu eröffnen. Gesagt, getan – heute verkauft er, ganz in der Nähe seines früheren Arbeitsplatzes, Currywurst, Bratwurst und Pommes. Und die neue Arbeit gefällt ihm: Der Job am Grill sei «viel realer» als die Finanzbranche, wird er auf Spiegel.de zitiert. Kein Vergleich zu stundenlanger Arbeit an PC und Telefon, wo so viel virtuell erledigt werde. Nein, an der Würstlbude, da «gibst du was raus, und es kommt was rein». Bei soviel neu gewonnener Lebenslust nimmt er auch gerne in Kauf, dass der eine oder andere Ex-Kollege in Anzug und Kravatte ihn beim Vorbeigehen nicht mehr grüsst. Die meisten Banker jedoch, die er noch von früher kenne, kämen gern bei ihm vorbei – um sich den Bauch mit deftiger Kost vollzuschlagen.

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