Zu guter Letzt: Chaos in Moskau, Frieden im Tierreich
Der Eurovision Song Contest in Moskau, dessen Finale am Samstag über die Bühne gehen wird, erregt bereits heute etliche Gemüter. Mit Groll zurückdenken werden nicht nur einige Teilnehmer, sondern auch Homosexuellenverbände und Tierschützer.
Der Eurovision Song Contest in Moskau, dessen Finale am Samstag über die Bühne gehen wird, erregt bereits heute etliche Gemüter. Mit Groll zurückdenken werden nicht nur einige Teilnehmer, sondern auch Homosexuellenverbände und Tierschützer.
Was alles schief ging oder gehen könnte: Den lettischen Sänger Intars Busulis holten russische Grenzpolizisten aus dem Zug, weil ihnen sein Reisepass verdächtig erschien. Er musste schliesslich mit dem Bus nach Moskau weiterreisen. Weil mit Anstassija Prichodko eine Ukrainerin für Russland an den Start geht, wurde der Wettbewerbssong der Gastgeber im heimischen Showbusiness angefeindet. Swetlana Loboda sorgte bei der Gala selbst für einen Skandal. Sie erschien mit vermeintlichen Platzwunden im Gesicht und am Körper. Ein Protest gegen häusliche Gewalt, wie sie erklärte. Auch während des Finales selbst könnte es zum Protest auf der Bühne kommen. Das niederländische Männertrio De Toppers hat «eine Geste» angekündigt, sollte es bei der für Samstag in Moskau geplanten Demonstration von Homosexuellen zu Gewalt gegen Schwule und Lesben kommen. Zu guter Letzt übten auch die Tierschützer scharfe Kritik an den Eurovisions-Machern. Denn in Moskau seien streunende Hunde und Katzen eingefangen worden, damit die Stadt westlichen Grand-Prix-Touristen sauberer erscheine. Es sei grausam, solche Methoden wegen eines Liederwettbewerbs anzuwenden, wirft die russische Abteilung der Naturschutzorganisation WWF nun den Organisatoren vor. Dabei können Tiere doch so herzlich sein, wie die unten zu sehenden Standbilder eines derzeit überall zirkulierenden Kurzfilms zeigen.
Was alles schief ging oder gehen könnte: Den lettischen Sänger Intars Busulis holten russische Grenzpolizisten aus dem Zug, weil ihnen sein Reisepass verdächtig erschien. Er musste schliesslich mit dem Bus nach Moskau weiterreisen. Weil mit Anstassija Prichodko eine Ukrainerin für Russland an den Start geht, wurde der Wettbewerbssong der Gastgeber im heimischen Showbusiness angefeindet. Swetlana Loboda sorgte bei der Gala selbst für einen Skandal. Sie erschien mit vermeintlichen Platzwunden im Gesicht und am Körper. Ein Protest gegen häusliche Gewalt, wie sie erklärte. Auch während des Finales selbst könnte es zum Protest auf der Bühne kommen. Das niederländische Männertrio De Toppers hat «eine Geste» angekündigt, sollte es bei der für Samstag in Moskau geplanten Demonstration von Homosexuellen zu Gewalt gegen Schwule und Lesben kommen. Zu guter Letzt übten auch die Tierschützer scharfe Kritik an den Eurovisions-Machern. Denn in Moskau seien streunende Hunde und Katzen eingefangen worden, damit die Stadt westlichen Grand-Prix-Touristen sauberer erscheine. Es sei grausam, solche Methoden wegen eines Liederwettbewerbs anzuwenden, wirft die russische Abteilung der Naturschutzorganisation WWF nun den Organisatoren vor. Dabei können Tiere doch so herzlich sein, wie die unten zu sehenden Standbilder eines derzeit überall zirkulierenden Kurzfilms zeigen.



