Zu guter Letzt: Cablecom sucks

Cablecom sorgt für rekordverdächtig viele Negativschlagzeilen: Ein Kundendienst, der diesen Namen nicht verdient, Privatsender, die fast Amok laufen oder Administrationsfehlleistungen, die eine halbe Kassensturzsendung füllen. Für die neueste Grosspanne hingegen kann der die Cablecom nichts. Oder doch?

Cablecom sorgt für rekordverdächtig viele Negativschlagzeilen: Ein Kundendienst, der diesen Namen nicht verdient, Privatsender, die fast Amok laufen oder Administrationsfehlleistungen, die eine halbe Kassensturzsendung füllen. Für die neueste Grosspanne hingegen kann der die Cablecom nichts. Oder doch?  
Rund 15’000 Cablecom-Kunden waren am Donnerstag im Raum Bern während Stunden ohne Radio, TV, Internet und Telefon. Der Grund: Bauarbeiter hatten gegen neun Uhr in der Nähe des Berner Bahnhofs eine Glasfaserleitung der Cablecom durchtrennt. Die Bauarbeiter arbeiteten in der Folge mit Hochdruck daran, die Glasfaser wieder zu verschweissen, wie Cablecom-Mediensprecher Martin Wüthrich – der wirklich nicht zu beneiden ist – auf Anfrage der SDA mitteilte. Genaueres darüber, wie es zu dem Zwischenfall kam, ist nicht bekannt. Eine mögliche Erklärung wäre, dass einer der Bauarbeiter die Kassensturzsendung vom Dienstag gesehen hatte, und nun weiss, dass er aufgrund einer Fehlregistration der Cablecom in einer Schulden-Datenbank gelandet ist und deshalb seit Jahren keine neue Wohnung mieten kann.

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