Zu guter Letzt: Bundesräte bloggen mit
Auch Bundesrat Moritz Leuenberger ist unter die Blogger gegangen. Seit Mittwoch schreibt der Medienminister ins Internet, was ihm so durch den Kopf geht und was er gerne mit seinen Mitschweizern und Mitschweizerinnen teilen möchte.
Auch Bundesrat Moritz Leuenberger ist unter die Blogger gegangen. Seit Mittwoch schreibt der Medienminister ins Internet, was ihm so durch den Kopf geht und was er gerne mit seinen Mitschweizern und Mitschweizerinnen teilen möchte. Er sieht die ganze Aktion als Experiment; testen möchte er, ob sich mit dem Ausdrucksmittel ein breiterer Austausch mit politisch Interessierten entwickeln lässt. Im ersten Eintrag philosophiert er dann auch schon über die neuen Möglichkeiten, die ihm der Blog eröffnet. Zweimal pro Woche will er schreiben – je nachdem wie viel Arbeit gerade ansteht. Doch sollen keine Bundesratsbeschlüsse zur Diskussion stehen und auch keine neuen wichtigen Vorhaben an die Öffentlichkeit gelangen. Er werde jedoch Einblick in die manchmal doch etwas vertrackten Zusammenhänge geben. Die Co2-Abgabe findet ebenfalls Platz in seinem Eintrag: «Manchmal kommt es mir vor, als würden Ärzte am Bett eines Patienten stehen und unendlich lange die Methode diskutieren, wie man ihn heilen sollte. Bis es zu spät ist dafür.» Kommentiert und besucht wird der Blog bereits rege. Innert der ersten viereinhalb Stunden nach der Aufschaltung wurden 4480 Besucher gezählt, 131 hinterliessen einen Kommentar – diese werden jedoch natürlich zuerst feinsäuberlich vom Leuenberger-Departement geprüft.
