Zu guter Letzt: Berlusconi versucht es mit einem Rebranding

Silvio Berlusconis Partei kämpft mit dem angeschlagenen Image. Eine Marketinggesellschaft soll es nun richten und für die Partei des italienischen Regierungschefs einen neuen Namen und ein neues Logo entwerfen.

Bald soll Berlusconis Gruppierung nicht mehr «Popolo della liberta» (PdL/Volk der Freiheit), sondern neu «Popolari» (Volkspartei) heissen, wie die römische Tageszeitung Il Messaggero weiss. Kann nicht schaden, die Popularität der stärksten Regierungspartei ist laut jüngsten Umfragen auf Talfahrt. Der neue Name soll einerseits die Erinnerung an die grosse Partei der italienischen Katholiken wachrufen, die der sizilianische Priester Luigi Sturzo 1919 gegründet hatte. Ausserdem will der Ministerpräsident einen möglichen Urheberrechtsanspruch seines ehemaligen Verbündeten Gianfranco Fini auf das PdL-Logo abwenden. (Die PdL entstand 2009 aus der Fusion Berlusconis Gruppierung Forza Italia und der rechten Alleanza Nazionale Finis.) Ein neuer Name allein genügt jedoch nicht, dessen ist sich auch Berlusconi bewusst. Der Premier hat noch weitere gute Ideen parat: zum Beispiel mehr Frauen in Führungspositionen hieven. Gute Idee, so haben alle was davon!
 
 

 

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