Zu guter Letzt: Beni zählt die Tore

Beni Thurnheer hat für seinen Abschied von der Glotze mit sich selbst einen Deal vereinbart: Der «Schnurri der Nation» will nach dem 1000. Tor der Nationalmannschaft abtreten. Derzeit stehen Köbi Kuhns Mannen laut Sonntagsblick beim 966. Treffer.

 Der Sonntagsblick lästert wieder einmal über das Schweizer Fernsehen und bemängelt, dass sich nur «graue Mäuse» am Bildschirm tummeln würden. Die Moderatoren und Moderatorinnen der neuen Generation seien zwar lieb und nett, aber herzlich unaufregend. SF habe es ausserdem verpasst, «Moderatoren mit Glamour» wie Anna Maier, Michelle Hunziker, Tamara Sedmak oder Roman Kilchsperger richtig einzusetzen. So eigenwillig diese Analyse ist – eine weitere Nachricht über ein TV-Gesicht versteckt der Sobli im Sportteil. Hier heisst es, Beni Thurnheer habe für seinen Abschied von der Glotze mit sich selbst einen Deal vereinbart: Der «Schnurri der Nation» will nach dem 1000. Tor der Nationalmannschaft abtreten. Derzeit stehen Köbi Kuhns Mannen laut Sonntagsblick beim 966. Treffer. Nur noch 34 Nati-Goals also, und wir müssen Abschied nehmen von Beni. Der Sonntagsblick rechnet vor, dass es nur noch zwei Jahre dauert bis zum 1000. Tor, wenn die Nati ihren aktuellen Schnitt aufrechterhält. Da geraten alle jene ordentlich in ein Dilemma, die gleichzeitig für die Nati und für Beni fanen: Mit jedem heiss ersehnten Tor rückt Thurnheers Bye-bye näher, sollte er denn tatsächlich ernst machen. Für Beni-Hasser hingegen gibt’s nur eines: Hopp Schwiiz!

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