Zu guter Letzt: Auf ins Winterwunderland
Im Appenzell führt in diesem Winter erstmals ein mit Laternen beleuchteter, tief verschneiter Waldweg fast ans Ende der Welt. Appenzellerland Tourismus AL hat den Weg ins Winterwunderland ins Leben gerufen.
Der Winterwanderweg ist selbstverständlich leicht begehbar. Er beginnt in der Nähe der Alpkäserei des Hof Weissbads und wird bis 20:30 Uhr beleuchtet. Man wolle den Gästen aufzeigen, wie schön ein nur von Sternen beleuchteter Winterwanderweg sein kann, heisst es in einer Mitteilung von Appenzellerland Tourismus. «Die neuen Angebote dürfen sich bewusst vom oft hektischen Ski-Zirkus anderer Destinationen abheben», sagt Guido Buob, Geschäftsführer von Appenzellerland Tourismus.
Man möchte den Gästen nicht ohne Stolz zeigen, dass es im Appenzellerland durchaus noch Stellen gibt, welche noch nicht vom künstlichen Licht «verschmutzt» sind, heisst es in der Mitteilung weiter. Auch dieser Gedanke sei ganz im Sinne der neuen Strategie, worin den Gästen «das Natürliche und Echte» gezeigt werden soll. Ganz im Sinne dieser «echten Natur» haben Schulklassen der Schule Schwende für die Adventszeit Klassensterne gebastelt, die entlang des Weges aufgehängt werden. Ausserdem wird eine Krippe mit Holzfiguren aufgestellt.

Und: Nach dem langen Weg ans Ende der Welt (800 Meter) wartet auf angemeldete Gruppen ein Waldfondue über dem offenen Feuer. Mehr «echte Natur» bei gleichzeitigem Komfort und Künstlichkeit ist auch ausserhalb des Appenzellerlandes leicht zu finden. So befindet sich in Deutschland ein Iglu-Dorf gleich neben dem höchsten Berg, der Zugspitze. Gäste können entweder in einem Standard-Iglu ohne jeglichen Schnickschnack oder in der romantischen Iglu-Variante mit Kerzenlicht und Schneeskulpturen übernachten. Zum Aufwärmen dient ein Whirlpool:

