Zu guter Letzt: Auch Google kann mal ausfallen
Wer am Dienstagmorgen zwischen etwa 9 Uhr und 10.30 Uhr Google.ch aufrufen wollte, machte ein langes Gesicht: Die Seite war nicht erreichbar. Grund dafür war laut Google-Sprecher Matthias Graf ein Glasfaserkabel, das in der Region Zürich bei Bauarbeiten irrtümlich durchtrennt worden war.
Wer am Dienstagmorgen zwischen etwa 9 Uhr und 10.30 Uhr das Schweizer Portal von Suchmaschinengigant Google aufrufen wollte, machte ein langes Gesicht: Die Seite war nicht erreichbar. Grund dafür war ein Glasfaserkabel, das in der Region Zürich bei Bauarbeiten irrtümlich durchtrennt worden war. Kunden von verschiedenen Providern konnten danach die Google-Seite nicht mehr ansteuern, wie Sprecher Matthias Graf der Werbewoche sagte. Die meisten der betroffenen Provider hätten dann aber rasch reagiert und den Datenverkehr umgeleitet. Die Reparaturarbeiten am ominösen Kabel, Ursache des Ausfalls, fanden am Dienstagnachmittag statt. Dass die als enorm stabil geltende Google-Seite ausfiel, sorgte für einiges Aufsehen. «Für den Ausfall entschuldigen wir uns bei den Nutzern und unseren Werbepartnern», versicherte Graf. «Für die Werbekunden verursacht die Panne insofern keine finanziellen Schäden, als dass bei unserem Cost-per-Click-Modell nur Kosten anfallen, wenn eine Anzeige tatsächlich angeklickt wird». Wie hoch der entstehende Schaden für Google selbst ist, konnte Graf nicht quantifizieren. Bemerkenswert scheint aber doch, dass es anscheinend nur einen Bagger braucht, um auch den Goliath Google mal in die Knie zu zwingen.
