Zu guter Letzt: Alles schon mal dagewesen?

Kopieren ist menschlich. Laut Frank A. Meyer leben die Journalisten davon. Und in der Kunst ist die Praxis auch gang und gäbe. Und nun zeigt eine Website, dass auch in der Werbewelt die Kreativsten der Kreativen zu einem menschlich bewährten Mittel greifen, wenns etwas hapert mit der genuinen Idee.

Kopieren ist menschlich. Laut Frank A. Meyer leben die Journalisten davon. Und in der Kunst ist die Praxis auch gang und gäbe. Und nun zeigt eine Website, dass auch in der Werbewelt die Kreativsten der Kreativen zu einem menschlich bewährten Mittel greifen, wenn’s mal nicht so klappt mit der tollen neuen Idee. Die Rede ist vom Kopieren, von der Adaption.  
Wer behauptet, dass genuine Kreationen und einmalige Ideen einfach nur genuin und einmalig sind, sollte sich auf der Website
eines Besseren belehren lassen. Dort werden Original und Kopien von Werbeideen einander gegenübergestellt, so dass offenkundig wird, wer sich wo bedient haben könnte. «Das Wissen um die Bewältigung in frührer Zeit hilft bei der Entscheidungsfindung», nennen moderne Experten die Praxis des Kopierens. «Es gibt nichts Neues unter der Sonne», benennt es die Bibel. Was aber, wenn es sich bei einer vermeintlichen Kopie aber tatsächlich um eine genuine Idee handelt? Auf der eigenen Originalität bestehen, meint die Werbewoche. Das Schiesspulver wurde schliesslich auch zwei Mal erfunden.

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