Zu guter Letzt: Alles für die Katz‘

Ein englisches Kickstarter-Projekt will alle Werbeflächen einer Londoner U-Bahn-Station durch Katzenbilder ersetzen.

Und zwar aus zwei Gründen. Erstens, weil es super aussehen würde. Zweitens, weil es anstrengend ist, dauernd aufgefordert zu werden, Geld auszugeben. Besonders, wenn man sich das neue Auto, die schönen Ferien oder die notwendige Versicherung ohnehin nicht leisten kann.

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Die Bewegung nennt sich Citizens Advertising Takeover Service (C.A.T.S) und will mindestens 23'000 Pfund sammeln. Rund 20'000 Pfund kostet es nämlich, die Werbeflächen des Gleises einer kleineren U-Bahn-Station während zwei bis drei Wochen zu mieten – der Rest sind Produktionskosten. Je mehr Geld zusammenkommt, desto grösser wird die Station. 75'000 Pfund kostet eine ganze, kleinere U-Bahnstation.

Wer 100 Pfund beiträgt, findet seine eigene Katze auf einem Plakat wieder – bereits 13 von 50 Plätzen sind weg. Für 2500 Pfund gibt ein eigenes Plakat für den Stubentiger – professionell in Szene gesetzt von einem Fotografen. Nur Katze, keine Logos oder Erklärungen. Für fünf Pfund erhält man übrigens den C.A.T.S.-Adblocker, der Online-Werbung durch Katzenbilder ersetzt – fünf Schaltungen der eigenen Katze inklusive.

Die Aktion ist werbefeindlich – aber egal, es geht um Katzen. Alle mögen Katzenbilder. Und die Anbieter der Werbeflächen mögen die Aktion wohl auch. Denn einem gebuchten Gaul schaut man nicht ins Maul. Ob die Aktion erfolgreich finanziert wird, bleibt abzuwarten. Prognose: Sie wird. (hae)

Mehr Informationen auf Catsnotads.com und im Bewerbungsfilm:
 

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