Zu guter Letzt: 20 Jahre Haft für Burma-Blogger

Blogger leben gefährlich. Wohlmöglich liegt es an einer Meldung aus Burma, dass man schon lange nichts mehr von den Schweizer Superbloggern Moritz Leuenberger (Uvek) und Ueli Haldimann (Schweizer Fernsehen) gehört hat.

Blogger leben gefährlich. Wohlmöglich liegt es an dieser Meldung aus Burma, dass man schon lange nichts mehr von den Schweizer Superbloggern Moritz Leuenberger (Uvek) und Ueli Haldimann (Schweizer Fernsehen) gehört hat:
Im Zusammenhang mit den Protesten gegen die Militärjunta im vergangenen Jahr ist in Burma ein Internet-Blogger zu 20 Jahren Haft verurteilt worden. Der 28-jährige Nay Phone Latt, ein ehemaliges Mitglied der Nationalen Liga für Demokratie (NLD), sei zusammen mit vier NLD-Mitgliedern und einem Dichter verurteilt worden, sagte ein Oppositionssprecher. Nay Phone Latt werde im berüchtigten Insein-Gefängnis inhaftiert. Er hatte in seinem Blog die Hürden des Alltags in Burma wie die regelmässigen Stromausfälle und die hohen Lebenshaltungskosten beschrieben. Die Militärjunta verbot den Blog und liess den Autor im Januar festnehmen. Im Zuge der Proteste waren rund 200 NLD-Mitglieder festgenommen worden. Die Protestwelle hatte im August 2007 mit Demonstrationen gegen gestiegene Treibstoffpreise begonnen und sich im September unter der Führung buddhistischer Mönche zu Kundgebungen mit schätzungsweise bis zu 100’000 Menschen ausgedehnt. Auf dem Höhepunkt der Proteste schaltete die Junta das Internet ab.
Vielleicht wird ja der neue Bundesrat Ueli Maurer seinem ungeliebten zukünftigen Kollegen Leuenberger die neuerliche Angst vor dem Internet wieder nehmen.

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