Ich denke nicht daran, draussen zu warten
Für Blinden- und Assistenzhunde gelten Hundeverbote nicht. Da diese Selbstverständlichkeit scheinbar noch nicht allen klar ist, hat Publicis in Kanada eine Kampagne lanciert.

Die Mira Foundation ist eine kanadische Hilfsorganisation, die Hunde für den Einsatz mit körperlich behinderten Menschen züchtet und ausbildet. Zum Einsatz kommt nebst dem Labrador auch der «Labernese» – eine Kreuzung zwischen Labrador und Berner Sennenhund. Zusätzlich stellt Mira auch autistischen Kindern ab elf Jahren begleitende Hunde zur Verfügung. Den Grossteil der Hunde gibt die Stiftung kostenlos an blinde Jugendliche ab.
Soweit, so gut. Weniger positiv ist, dass Führ- und Begleithunden scheinbar immer noch oftmals der Zugang zu Läden, Restaurants oder sonstigen Orten verwehrt wird. Das ist nicht nur illegal, sondern auch moralisch verwerflich, denn für Menschen mit Behinderung ist der Hund genauso wichtig wie sonstige Gehhilfen. Niemand käme auf die Idee, dass ein Blinder seinen Stock am Eingang deponieren müsste. Wieso sollte es also anders sein, wenn der Stock vier Pfoten hat? Die Kampagne von Publicis Montréal bringt’s auf den Punkt.
Zusätzlich zum Spot hat Publicis drei Printsujets kreiert:

