Besinnlich 2.0

M&C Saatchi Stockholm greift das Problem der hässlichen Weihnachtsbeleuchtungen auf.

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Ein Phänomen unserer Zeit: Man sieht immer mehr Weihnachtsbeleuchtungs-Ablöscher. Kaltes LED-Licht der ersten Generation – so festlich wie das Neonröhren-Leuchtkonzept eines Kühlhauses. Noch schlimmer: Nervös blinkende Lichtinstallationen, die zu allem Überfluss auch noch die Farben wechseln. Unpassende Farben, versteht sich.

Der Gipfel der Weihnachts-Geschmackslosigkeit sind diese Laser-Strahler, die ganze Häuser mit tausenden von giftgrünen Punkten bedecken. Es gibt wirklich vieles, das man aus Amerika übernehmen kann – aber bei der Feiertagskultur ist Vorsicht geboten.

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So gesehen ist die Kampagne «The Solar Christmas Experience» von M&C Saatchi Stockholm harmlos – denn sie ist zumindest nicht ernst gemeint. Für den Stromdienstleister E-On Schweden wird kommuniziert, dass man am besten auf Solar setzt. Denn dann darf man guten Gewissens Strom verschwenden. Auch für vorweihnachtliche Lichtverschmutzung. (hae)

https://www.youtube.com/watch?v=afZiTgq8LvA

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