Republica sensibilisiert für Stiftung EFA auf Spätfolgen von Asbest

Die Berner Kreativagentur Republica hat für die Stiftung EFA eine nationale Kampagne entwickelt, die auf die noch immer tödlichen Folgen von Asbest aufmerksam macht. Mit einem 21-sekündigen Spot soll das Bewusstsein geschärft werden, dass asbestbedingte Erkrankungen auch Jahrzehnte später fatal sein können.

Kampagnenmotiv der Stiftung EFA
Ein Motiv aus der neuen Sensibilisierungskampagne der Stiftung EFA. Quelle: zvg

Mit einer national ausgerichteten Kampagne stärkt die Stiftung EFA (Entschädigungsfonds für Asbestopfer) ihre öffentliche Wahrnehmung und unterstreicht die anhaltende Relevanz ihrer Arbeit. Ziel ist es, das Bewusstsein für die bis heute tödlichen Folgen von Asbest zu schärfen und die gesellschaftliche und politische Aufmerksamkeit neu zu bündeln. Dabei soll die Rolle der Stiftung als niederschwellige Entschädigungslösung gefestigt werden.

Obwohl Asbest in der Schweiz seit Jahrzehnten verboten ist, sterben noch immer jährlich über 150 Menschen an den Spätfolgen. Gleichzeitig sind die Gesuchseingänge bei der Stiftung EFA in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Die neue Kampagne setzt genau da an: Sie will gegen das kollektive Verdrängen ankämpfen und daran erinnern, dass Asbest kein abgeschlossenes Kapitel ist.

Emotionales Storytelling trifft Präventionsgedanken

Kernstück der Kommunikationsoffensive ist ein 21-sekündiger Spot. Der Film arbeitet mit einem inhaltlichen Kontrast, der berührt: Menschen zeigen ihre verheilten Alltagsverletzungen – sichtbare Narben, die längst kein Problem mehr sind. Die unbeschwerte Stimmung wird abrupt unterbrochen. Denn während die erwähnten Alltagsverletzungen vorbeigehen, können asbestbedingte Erkrankungen auch Jahrzehnte später tödliche Folgen haben. Der TV-Spot verbindet die emotionale Wirkung mit einer klaren Botschaft: «Unfälle gehen vorbei. Asbest leider nicht.»

Gleichzeitig verweist der Spot auf die konkrete Hilfe der Stiftung EFA, die Betroffene und Angehörige schnell und unkompliziert unterstützt.

Modular und omnichannel-fähig

Das Bewegtbildkonzept wurde von Republica modular aufgebaut und für den Einsatz über verschiedene Kanäle hinweg konzipiert. Ergänzt wird die Kampagne mit Massnahmen, die insbesondere medizinische Fachpersonen, Multiplikatoren sowie politische Stakeholder adressieren. Die Kampagne ist Teil einer umfassenderen Kommunikationsstrategie, mit der die Stiftung EFA ihre gesellschaftliche Legitimation weiter stärkt.

Der Spot wurde von der Produktionsfirma Stories verfilmt, worin Natascha Vavrina als Regieleitung mit viel Feingefühl der Konzeptidee die benötigten Emotionen verlieh. Mit der Kampagne setzt die Stiftung EFA ein klares Zeichen: Sie ist da, weil sie gebraucht wird – heute mehr denn je.


Verantwortlich bei Stiftung EFA: Ehemaliger Geschäftsführer: Benjamin Schlesinger, Aktuelle Geschäftsführerin: Stephanie Schürch, Präsident des Stiftungsrates: Urs Berger, Vizepräsident des Stiftungsrates: Markus Jordi. Verantwortlich bei Republica: Creative Direction: Florian Birkner, Motion Design: Nina Hofmann, Polygraphie: Tamara Lüthi, Account Director: Saskia Gerlach, Produktion: Stories (Regie: Natascha Vavrina).

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