Migros Ortsschilder-Kampagne löst schweizweiten Kreativ-Hype aus
Was Thjnk Zürich als Regionalitäts-Kampagne für die Migros konzipierte, entwickelte sich innerhalb weniger Wochen zu einem schweizweiten Kreativphänomen: Mehr als 50 Marken und hunderte Nutzende erstellten eigene Sujets – und die Social-Media-Engagement-Rate stieg um mehr als 400 Prozent.

Migros Ortsschilder-Kampagne wird zum Schweizer Schneeballeffekt
Was als regionale Vermarktungsinitiative gedacht war, ist längst ausser Kontrolle geraten – im besten Sinne. Die Migros Ortsschilder-Kampagne, konzipiert von Thjnk Zürich, befindet sich seit ihrer zweiten Welle auf einem viralen Höhenflug. Mehr als 50 Marken und unzählige Privatpersonen haben auf Social Media eigene Sujets erstellt, die auf dem spielerischen Kombinieren von Ortsnamen und Produkten basieren. Seit dem Kampagnenstart sind so insgesamt mehr als 230 Sujets entstanden.
Die Bandbreite der Reaktionen ist bemerkenswert: Tourismusverbände aus Graubünden, Wallis und Schaffhausen haben das Konzept für ihre Destinationen adaptiert. Ebenso Bezahl-Services, Autohändler, Personalberatungen und Druckanbieter – sie alle haben die Kampagne für ihre eigenen Themenfelder weitergeführt und die Migros dabei als Inspiration zitiert. Parallel dazu engagierte sich auch die Migros-Community aktiv mit eigenen Vorschlägen, was die Dynamik zusätzlich befeuerte.
Engagement-Rate steigt um mehr als 400 Prozent
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Die Social-Media-Engagement-Rate verzeichnete einen Anstieg um mehr als 400 Prozent. Die Vielzahl der Adaptionen zeige, wie schnell die Kampagne in den kulturellen Zeitgeist übergegangen sei und für beachtliche zusätzliche Earned Media gesorgt habe, heisst es in der Mitteilung.
Rémy Müller, Leiter Marketing & Kommunikation der Migros, ordnet den Erfolg so ein: «Dass die Kampagne von so vielen Menschen und Marken aufgenommen und kreativ weitergeführt wird, freut uns enorm. Diese Reaktionen zeigen, wie effektiv wir hier regionale Verankerung mit dem bekannten Migros Humor verbinden konnten.»
Regionale Verankerung als kreatives Fundament der Migros Ortsschilder-Kampagne
Das Grundprinzip der Kampagne ist denkbar einfach und genau darin liegt wohl ihr Erfolgsrezept: Ortsschilder werden mit Produktnamen oder Markenbotschaften kombiniert – ein Format, das sowohl vertraut als auch offen für Interpretation ist. Diese gestalterische Niederschwelligkeit ermöglichte es Marken und Privatpersonen gleichermassen, mitzumachen und eigene Inhalte zu produzieren, ohne aufwendige Ressourcen einsetzen zu müssen.
Das Resultat ist ein seltenes Phänomen im Schweizer Werbemarkt: eine Kampagne, die ihr Publikum nicht nur erreicht, sondern aktiv zur Mitgestaltung motiviert hat – und dadurch weit über das ursprünglich geplante Werbeinventar hinausgewachsen ist.
Verantwortlich bei Migros: Rémy Müller (Leiter Marketing & Kommunikation), Frédéric Zürcher (Bereichsleiter Campaigning & Sponsoring), Désirée Strassmann (Abteilungsleiterin Campaigning), Bojana Taraba (Projektleitung Campaigning), Zoe Venakis, Graziella Potenza (Social Media Manager), Erasmo Palomba (Creative Producer), Simone Blaser (Leiterin Media), Christian Küng (Migros Fotostudio) Verantwortlich bei thjnk Zürich: Alexander Jaggy, Pablo Schencke (GF Kreation), Lukas Amgwerd, Lukas Frischknecht (Creative Direction), Johannes Gorsboth (Text), Alba Dita Rau, Fabian Esslinger (Art Direction), Xenia Marty (Graphic Design), Andrea Bison (GF Beratung), Andrea Häfliger, Claudia Ziltener, Shawna Fitzner (Beratung), Gordon Nemitz (GF Strategie) Externe Partner: VisualEyes (Fotoproduktion), Tina Sturzenegger (Fotografie), Lorenz Wahl (Bildbearbeitung), Detail, The Factory.
