Family für Swiss Wine: Für Kenner. Und alle anderen.

Swiss Wine Promotion und Family erzählen Schweizer Wein in einer nationalen Kampagne aus zwei Perspektiven: mit fachlicher Tiefe für Kenner und mit zugänglicher Leichtigkeit für alle anderen.

Swiss Wine lanciert nationale Werbekampagne. Quelle: zvg

Mit der Kampagne Swiss Wine tritt Swiss Wine Promotion, das nationale Promotionsorgan für Schweizer Weine, erstmals grossflächig auf. Entwickelt wurde sie gemeinsam mit der Agentur Family. Sie erzählt Schweizer Wein aus zwei Perspektiven: mit fachlicher Tiefe für jene, die sich auskennen, und mit Leichtigkeit für alle, die einfach gerne guten Wein trinken.

Kampagne Swiss Wine: Zugangsbarrieren abbauen

Ausgangspunkt war laut Mitteilung, dass Fachsprache, Herkunftsbezeichnungen und traditionelle Weincodes für Menschen, die sich weniger mit Wein beschäftigen, schnell kompliziert wirken können. Swiss Wine Promotion und Family entwickelten deshalb eine strategische Neupositionierung. Ziel ist es, Schweizer Wein als Gattung zugänglicher zu machen und zugleich seine Vielfalt und Eigenständigkeit stärker herauszuarbeiten.

Dafür wurden Positionierung, Zielgruppen und Tonalität geschärft und in einem konsistenten Markenauftritt zusammengeführt. Zudem entstand ein fünfstufiges Kommunikationsmodell, das auf die Bedürfnisse von Swiss Wine Promotion, ihren Mitgliedern und Handelspartnern zugeschnitten sei. Im Zentrum steht das neue Gattungsversprechen «überraschend vielfältig».

Zwei Hälften, eine Botschaft

Unter dem Claim «Für Kenner. Und alle anderen.» bringt die Kampagne zwei Sichtweisen zusammen. Die einen interessieren sich für Lagen, Rebsorten, Jahrgänge und Winzerhandschriften. Die anderen wollen vor allem wissen, ob der Wein «mega fein», «voll regional» oder «sprützig» ist. Auf Plakaten, Digital Out of Home und in Printmassnahmen erhält jede Seite eine eigene Hälfte, mit eigener Ansprache, eigenem Swiss-Wine-Logo und eigenem Website-Link. Die Links führen auf eine Landingpage für Kenner und eine für alle anderen.

An OOH-Standorten mit längerer Betrachtungszeit stehen fachlich formulierte Vorteile ihrer alltagstauglichen Übersetzung gegenüber. Wo die Betrachtungszeit kürzer ist, verzichtet die Kampagne auf längere Headlines und stellt die beiden Welten rein visuell gegenüber. Bei digitalen Werbemitteln wie Digital Out of Home und Display Ads treffen kurze Drei-Wort-Kenner-Headlines auf eine kompakte Ein-Wort-Übersetzung.

Swiss Wine lanciert neue Printkampagne. Quelle: zvg

In Printanzeigen geht die Kampagne den umgekehrten Weg: Die Kenner-Seite beschreibt Schweizer Wein ausführlich, beinahe in Romanlänge, die andere Hälfte sagt dasselbe in wenigen Worten. Inhaltlich konzentrieren sich die Botschaften auf Geschmack, Regionalität, Handwerk und Vielfalt.

TV-Spots und Mediastrategie

Drei TV-Spots, die zur Primetime ausgestrahlt werden, ergänzen die Kampagne mit humorvollem Storytelling. Darin treffen Kenner auf Nichtkenner, die ihre eigene Art haben, Wein auszuwählen, darüber zu sprechen oder ihn zu geniessen. Die Kampagne mache Schweizer Wein nicht einfacher, als er ist, sondern einfacher zugänglich. Fachwissen bleibe Teil der Faszination, werde aber nicht zur Voraussetzung.

Seit dem 8. Oktober ist die Kampagne schweizweit in allen drei Sprachregionen und auf allen relevanten Kanälen zu sehen, mit einem Sonder-Sujet an den Olma Messen in St. Gallen. Für Mediastrategie, Planung und Aussteuerung ist die Family Media Unit FaMe verantwortlich. Sie entwickelte eine auf Awareness ausgerichtete Mediastrategie, die regionale Besonderheiten und die nationale Ausrichtung berücksichtigt. Der 360°-Mediamix soll zudem hohe Flexibilität erlauben, insbesondere im Umgang mit den je nach Region und Kanal unterschiedlichen Restriktionen für Alkoholwerbung.


Verantwortlich bei Swiss Wine Promotion: Pierre-Alain Bapst (Geschäftsführer), Océane Gex (Stv. Geschäftsführerin), Christophe Théodoloz (CMO), Pauline Berchier (Projektverantwortliche)

Verantwortlich bei Family: Philip Meier, Tobias Peters, David Voges, Cédric Fuchs, Cécile Ducourant, Severin Binkert, Christian Stüdi, Cosima Pereira (Kreation), Johnny Grubenmann, Jan Walser, Florian Weitzel (Creative Direction), Anina Trachsler, Tayba Babar (Beratung), Ruwanie Hayoz (Agency Producing), Mark Becher (Strategie), Marc Ambühl, Mery Wunderlin (Postproduction), Claudio Catrambone, Svenja Hässig (Gesamtverantwortung)

Verantwortlich bei Family Media Unit FaMe: Mareike Hofer, Lucas Mariétan

Produktion Film bei Shining Film: Stefan Bircher (Executive Producer), Mirjam Fröhlich und Lukas Fröhlich (Regie), Nathalie Maibach (Line Producer), Pascal Walder (DoP), Patrick Starman (Grading), DubDub Studios (Audio), Lorenz Wahl (Bildbearbeitung)

 

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