Amorana OOH-Kampagne: Wenn Daten die Schweiz entblössen

Mit einer provokanten Out-of-Home-Kampagne in Zürich übersetzt Amorana anonymisierte Verkaufsdaten in zugespitzte Aussagen über die sexuellen Vorlieben der Schweiz – faktenbasiert, bewusst öffentlich und mit klarer Botschaft.

Amorana provoziert mit OOH-Kampagne in Zürich. Quelle: zvg

Mit einer Amorana OOH-Kampagne im Zürcher Stadtbild macht der führende Schweizer Anbieter und Hersteller im Bereich Sexual Wellness das, woran sich andere Brands kaum wagen: anonymisierte Verkaufsdaten öffentlich sichtbar machen und daraus pointierte Aussagen über die sexuellen Vorlieben der Schweizer Bevölkerung ableiten.

Wenn Daten zur Schlagzeile werden

Die aktuellen Plakatmotive setzen auf klare, teils bewusst zugespitzte Botschaften, die auf regionalen Auswertungen basieren. «Bern – die Schweizer Bondagehauptstadt», «Zürich schmiert am meisten» oder «Schaffhausen stopft sich das Maul» – was auf den ersten Blick irritiert, ist Teil einer klaren Strategie. Amorana nutzt provokative, datenbasierte Aussagen, um Intimität sichtbarer zu machen und als selbstverständlichen Teil des Alltags zu positionieren. Die Kampagne knüpft an die viel beachtete «Amorana Sex Map» an und geht nun einen Schritt weiter: bewusst im öffentlichen Raum, bewusst faktenbasiert.

Im Sinne des «Empowered Explorer» soll die Kampagne einen Kulturwandel fördern – von Scham hin zu mehr Offenheit und Selbstbestimmung. «Wir wollen einen Safe Space für Exploration schaffen», sagt Miriam Otero, Brand-Verantwortliche bei Amorana. «Sicherheit schafft Freiheit, sowohl bei der Wahl der Materialien als auch im gesellschaftlichen Umgang mit dem Thema Sex.»

Diskretion bleibt oberstes Gebot der Amorana OOH-Kampagne

Trotz der öffentlichen Inszenierung betont das Unternehmen die kompromisslose Wahrung der Privatsphäre. Die zugrunde liegenden Daten würden nach strengsten zertifizierten Richtlinien anonymisiert und aggregiert, heisst es in der Mitteilung. Der Schutz der Kundendaten sei ein unumstössliches Prinzip der Unternehmensführung. Unabhängig von den statistischen Erkenntnissen soll jedes einzelne Paket weiterhin absolut neutral und diskret verpackt bleiben.

Vom Online-Shop zum Ökosystem für sexuelle Gesundheit

Mit der Kampagne unterstreicht Amorana seinen Anspruch, mehr als ein reiner Online-Shop zu sein. Das Unternehmen positioniert sich zunehmend als ganzheitliches Ökosystem für sexuelle Gesundheit. Durch die Verknüpfung von technischer Präzision und edukativem Content festige das Unternehmen nach eigenen Angaben seinen Status als «North Star» der Branche – und setzt damit ein klares Signal: Aufklärung findet nicht nur online, sondern mitten in der Stadt statt.


Verantwortlich bei Amorana: Miriam Otero, Brand-Verantwortliche

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