All you can’t eat – all you can vote: Rod und Umweltallianz mobilisieren

Die Umweltallianz Schweiz – bestehend aus Greenpeace, Pro Natura, VCS und WWF - lanciert eine Kampagne zu den Parlamentswahlen. Kreiert hat den kulinarischen Gedankenanstoss Rod Kommunikation.

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Die Allianz zeigt am Beispiel unseres Essens konkret auf, wie sich die ungenügende Umweltpolitik künftig auf den Alltag auswirken könnte. Auf der Basis wissenschaftlicher Studien, Berichte und Prognosen wurde analysiert, wie der Klimawandel das Nahrungsmittelangebot beeinflussen könnte. Die Resultate illustrieren die Umweltallianz und Rod Kommunikation dort, wo es die Bevölkerung betrifft: auf dem eigenen Teller. 

In Zusammenarbeit mit dem Sternekoch Markus Burkhard (1 Michelin-Stern, 16 Gault Millau-Punkte) vom Restaurant Jakob in Rapperswil und Dr. Adrian Müller, Experte für Klimawandel und Landwirtschaft des FiBL Schweiz, wurde untersucht, wie sich die fortschreitende Umweltzerstörung auf drei Schweizer Kulinarik-Klassiker auswirken könnte:

•    Nüsslisalat mit Speck und Ei
•    Älplermagronen mit Apfelmus
•    Schoggimousse

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Im kulinarischen Experiment kocht Markus Burkhard die beliebten Gerichte mit Zutaten, die uns in der Schweiz bis Mitte oder Ende des Jahrhunderts noch zur Verfügung stehen könnten. Dies unter der Annahme, dass die Politik die Umwelt nicht wirkungsvoller schützt als heute und die CO2-Konzentration in der Atmosphäre weiterhin ungebremst steigt. 

An der in Zürich am Montag-Vormittag abgehaltenen Medienkonferenz ist die Umweltallianz auch auf die Resultate des neuesten Umwelt-Rating (Eco-Rating) eingegangen. Dieses zeigt, wie Politikerinnen und Politiker in Sachen Umweltthemen in den vergangenen vier Jahren votierten.

Umweltranking

Das Fazit der anwesenden Vertreter der Umweltverbände zur vergangenen Legislatur: vernichtend. «Der Nationalrat hat in den letzten vier Jahren die Umwelt im Stich gelassen: Insgesamt hat er viel zu oft und bei entscheidenden Vorlagen gegen den Natur- und Klimaschutz entschieden. So wurde zum Beispiel das CO2-Gesetz derart verwässert, dass sogar umweltfreundliche ParlamentarierInnen nicht mehr zustimmen konnten. Die Umweltverbände blicken zurück und haben die desaströsen Entscheide zusammengefasst.»

CEOs_Umweltallianz

Thomas Vellacot, CEO von WWF Schweiz, findet deutliche Worte zu den Volksvertretern: «Kurz vor den Wahlen geben sich fast alle Parteien umweltfreundlich. Für uns zählen aber Taten, nicht Worte. Mit dem Umweltrating zeigt die Umweltallianz, wie umweltfreundlich Parlamentarierinnen und Parlamentarier tatsächlich sind – als Wahlhilfe für alle.» 
Das Rating und die kulinarische Kampagne sollen nun mithelfen, für das Thema zu sensibilisieren und den Wählerinnen und Wählern für die kommende Wahlen konkrete Entscheidungshilfen zu bieten. 

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