FC St.Gallen Manifest-Video: Zeitreise auf 16mm-Film
Für das neue Manifest-Video des FC St.Gallen 1879 setzt die St.Galler Produktion Nektar auf 16mm-Analogfilm, Streetcasting und historische Schauplätze – eine bewusste Abkehr von digitalem Hochglanz.

FC St.Gallen Manifest-Video: Analog statt Algorithmus
Das neue FC St.Gallen Manifest-Video des ältesten Fussballclubs der Schweiz ist keine gewöhnliche Sportproduktion. Seit dem 18. Mai ist es auf allen Plattformen sowie im Berit Sitterstadion zu sehen – und es fällt auf: Die St.Galler Produktionsfirma Nektar hat konsequent auf 16mm-Analogfilm gesetzt, was dem Ergebnis eine Körnung und Wärme verleiht, die digitale Produktionen nur selten erreichen.
In einer Branche, in der Hochglanzbilder und schnelle Schnitte das Bild prägen, schlägt der FC St.Gallen 1879 gemeinsam mit Nektar einen anderen Weg ein. Das bewährte Voiceover des Manifests, das seit zehn Jahren vor jedem Heimspiel auf den grossen Screens im Stadion läuft, erhält damit eine neue, zeitlose Hülle.
Vereinslegenden und dokumentarische Echtheit
Ein zentrales Element des Films ist die Verbindung der Generationen. Vier Vereinslegenden treten im Video auf: Daniel Lopar, Patrick Winkler, Marc Zellweger und Tranquillo Barnetta. Sie verkörpern die Erfolge der Vergangenheit und die unbändige Hoffnung auf das «Zweitausend – irgendwann». Der gesamte übrige Cast wurde per Streetcasting in der Region St.Gallen rekrutiert, was dem Film eine dokumentarische Echtheit verleiht, die mit professionellen Models kaum zu erreichen gewesen wäre.

Regisseur Lukas Emil Klemm nutzte die zweitägigen Dreharbeiten für eine handwerklich anspruchsvolle Inszenierung. Jede Location wurde gezielt nach ihrer historischen Relevanz ausgewählt – vom ehrwürdigen Espenmoos bis hin zu lokalen Institutionen wie dem «Spitalkeller». Kleine Details und subtile Referenzen an ikonische Clubmomente der letzten Jahrzehnte sind im gesamten Film verstreut. Das Video fungiert damit als visuelle Archäologie: Es schlägt die Brücke von der Vereinsgeschichte bis in die Gegenwart.
Leidenschaft, Zusammenhalt und Verbundenheit mit der Region
Troy Lüchinger, Marketingleiter des FC St.Gallen 1879, beschreibt das Manifest als «emotionalen Bestandteil» der Heimspiele. Die neue Umsetzung sei «eine Zeitreise durch unseren FCSG mit historischen Elementen, die viele Geschichten in sich vereinen», so Lüchinger. Sie verbinde Generationen, wecke Erinnerungen und bringe auf den Punkt, was den Club ausmache: «Leidenschaft, Zusammenhalt und eine tiefe Verbundenheit mit der Region.»
Mehr zum Manifest des FC St.Gallen 1879 unter: www.manifest.fcsg.ch
Verantwortlich beim FC St.Gallen 1879: Troy Lüchinger (Marketingleiter) Beratung (Bureau54): Bruno Thurnherr Ferrari Beratung (FF Graphics): Fabian Rietmann Verantwortlich bei Nektar: Lukas Emil Klemm (Director/Editor), Yannic Krayss (DoP), Rouven Niedermaier (Fotograf), Luca Zellweger (Produzent), Sven Bischof (1st AD / Aufnahmeleitung), Toniq (Musik und Sounddesign), Ralph Weibel (Voiceover), Franziska Heinemann (Color Grading), Leo Graf (VFX)
