Swisscom, Sunrise und Salt setzen auf SIM-Karten mit Mobile ID
Mit Mobile ID und einem Smartphone kann sich jeder einfach und sicher auf verschiedenen Online-Plattformen einloggen, egal ob Online-Banking, Webshop oder Firmen-VPN. Neben Swisscom und Sunrise wird auch Salt noch dieses Jahr Mobile ID unterstützen.

Mit Mobile ID kann man sich einfach und schnell authentifizieren – und muss sich dabei nur an ein Passwort erinnern. Benötigt wird ein Handy, eine SIM-Karte der neusten Generation und ein sechsstelliger, persönlicher Zahlencode. Mobile ID wird dabei zum Zentralschlüssel.
Mobile ID ist sowohl eine Technologie, als auch eine Methode zur Authentifizierung, die auf der SIM-Karte des Mobiltelefons hinterlegt ist. Das Betriebssystem des Telefons spielt keine Rolle. Im Gegensatz zu App-Lösungen ist bei einem Wechsel des Telefons keine neue Authentifizierung notwendig, denn sie ist auf der SIM Karte hinterlegt. Mobile ID erfüllt die höchsten Sicherheitsanforderungen für eine Zwei-Faktor-Authentisierung und ist damit laut Mitteilung oft sogar sicherer als klassische Banken-Logins.
Der Service funktioniert für Online-Banking, digitale Unterschriften, Firmen-VPN und vieles mehr. Gut möglich, dass wir in Zukunft zum Beispiel die Steuererklärung per Mobile ID freigeben werden oder einen Versicherungsvertrag im Online-Portal.
Konkurrenten arbeiten zusammen
Bei Sunrise und Swisscom ist der Dienst seit Ende 2014 verfügbar und Salt wird ab diesem Herbst ebenfalls Mobile-ID-fähige SIM-Karten anbieten. Die ICT Unternehmen, die in ihrem Kerngeschäft Konkurrenten sind, arbeiten bei Mobile ID Hand in Hand. Benoit Strölin, Verantwortlicher für Mobile ID bei Swisscom: «Wir wollten Mobile ID eine Identität geben, die der Kunde wiedererkennt und die gleichzeitig für eine starke Partnerschaft steht. Unser gemeinsames Projekt ist ein gutes Beispiel für eine unternehmensübergreifende Zusammenarbeit für die Digitalisierung in der Schweiz.» (pd/hae)
