IVW 3/2024: Printauflagen sinken, E-Paper legen zu
Die neuen IVW-Auflagenzahlen zeigen für das 3. Quartal: Journalistische Publikationen werden in Deutschland nach wie vor geschätzt – allerdings eher als E-Paper und Paid Content als in Print.
Redaktion
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22. Oktober 2024
Bild: AbsolutVision auf Unsplash
Der positive Trend der Auflagenzuwächse bei den E-Papern setzt sich im 3. Quartal 2024 fort: Sowohl die Verkaufs- als auch die Abozahlen der Tages- und Wochenzeitungen, sowie bei den Publikums- und Fachzeitschriften steigern sich im Vorquartals- und Vorjahresvergleich, zeigen die neuen Zahlen der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern – kurz: IVW.
Paid Content wächst, gedruckt nimmt ab
Auch der Bereich Paid Content mit 61 aktiven Angeboten verzeichnet eine gleichbleibend positive Entwicklung bei den Verkäufen der täglichen durchschnittlichen Nutzungsrechte: Im Vergleich zum August 2024 steigerte sich der Wert im September um 1,35 Prozent.
Die Auflagenentwicklung im Printbereich ist im 3. Quartal 2024 für alle Gattungen rückläufig, nur Wochenzeitungen verzeichnen gegen den Trend ein leichtes Plus im Verkauf im Vorjahresvergleich. Die Zahlen der Bordexemplare wachsen bei den Tageszeitungen sowie bei den Publikums- und Fachzeitschriften, während die Entwicklung bei den Wochenzeitungen leicht negativ ist. «Unsere Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Die Menschen in Deutschland wissen journalistische Publikationen nach wie vor zu schätzen, nutzen sie aber weniger in Print als digital», sagt IVW-Geschäftsführer Kai Kuhlmann.
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