Zu guter Letzt: Werbestopp beim Werbevermarkter

Web2com hat vergessen die Domain seines Ad-Servers zu verlängern, was dazu führte, dass Teile der Onlinewerbung nicht ausgeliefert werden konnten. Dies ist am Dienstagmorgen in einem Blog zu lesen. Hat man beim Werbevermarkter wirklich verschlafen? Die Werbewoche hat nachgefragt.

Web2com, der zur Publicitas gehörende Werbevermarkter, hat vergessen die Domain seines Ad-Servers zu verlängern. Dies ist am Dienstagmorgen auf der Bloggingseite von Tom Brühwiler zu lesen. Die Nachlässigkeit von Web2com habe dazu geführt, dass ganze neun Tage lang ein Grossteil der gebuchten Onlinewerbung nicht ausgeliefert werden konnte.
Hat man bei Web2com verschlafen? Die Werbewoche wollte es genau wissen und hat bei der Publicitas-Tochtergesellschaft nachgefragt. «Tatsächlich hat es zwischen Samstag und Montag Ausfälle bei einem Ad-Server gegeben», bestätigte Christian Gartmann, Direktor Marketing & Communications von Publicitas. Dies habe zu Verzögerungen bei der Auslieferung diverser Onlinewerbungen geführt. Bereits am Montagmorgen sei aber beim Prüfen der Perfomance bemerkt worden, dass etwas nicht stimmen könne. Daraufhin hat Web2com Kontakt mit der Partnerfirma 24-7 Real Media aufgenommen und das Problem behoben. Von einem neuntätigen Ausfall, wie es im Blogeintrag heisst, könne keine Rede sein. Zwar sei die Domain am 7. Juni abgelaufen, sie habe aber bis am 13. Juni normal funktioniert. Die betroffenen Kunden seien umgehend über den Vorfall informiert worden. Ihnen würden direkt Lösungen vorgeschlagen.
Wie kam es überhaupt zum Ausfall? Gartmann räumte ein, dass tatsächlich eine URL abgelaufen ist. Er betonte aber, dass man bei Web2com nicht einfach verschlafen habe, diese zu verlängern. Vielmehr sei bei einem technischen Dienstleister intern eine falsche Weisung erfolgt. Der Vorfall sei zwar ärgerlich, aber: «wo gearbeitet wird, passieren auch Fehler».

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