Good Gossip

Um dem Rückgang an Blutspenden in São Paulo entgegen zu wirken, hat Y&R Brasilien für die Santa Casa de Misericórdia eine Kampagne gedacht und umgesetzt, die geschickt mit Boulevard-Mechanismen spielt, und schnöden Klatsch geschickt vor den Karren der guten Sache spannt.

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Mode ändert sich, die Notwendigkeit für Blutspende bleibt. Im vergangenen Herbst stellte die Santa Casa de Misericórdia de São Paulo einen Rückgang der freiwilligen Spenden um satte 35 Prozent fest. Um das Bewusstsein in der Bevölkerung zu fördern und diese Situation zu ändern, kreierte Y&R eine ungewöhnliche aber durchdachte Kampagne, deren wichtigstes Teil ein (blut)rotes Kleid war. Weitere wesentliche «Bestandteile»: sieben prominente Frauen und die Tatsache, dass schon zwei Promis, die das gleiche Kleid tragen, immer willkommenen Stoff für jedes Boulevard-Format liefern. Und wenn nicht nur zwei das gleiche Teil tragen, sondern gleich sieben, an sieben Tagen. Krass! Krass viel Aufmerksamkeit, die schliesslich mit der Auflösung «belohnt» wurde: Alles nur inszeniert. Boulevard für die gute Sache, Boulevard der wirkt: nach der Aktion stiegen die Blutspenden um 34 Prozent und das Thema wurde durch die rasche Verbreitung gesellschaftlich in den Fokus gerückt. Ein rotes Kleid, sieben Frauen, sieben Tage. Und bis zu sieben gerettete Leben durch jede Blutspende. (nod)

https://www.youtube.com/watch?v=Y521lnxjZ6Y

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