Rod: «Love Life»-Kampagnenwelle zur Primoinfektion
Wer nach ungeschütztem Sex das Bett hüten muss, sollte sich mit seiner Ärztin oder seinem Arzt darüber unterhalten, ob ein HIV-Test angezeigt ist. Rod führt für das BAG die «Love Life»-Kampagne weiter.
Denn in den ersten Wochen nach einer Ansteckung mit HIV treten häufig grippeähnliche Symptome auf. Während dieser Phase, der so genannten Primoinfektion, sind HIV-Infizierte viel ansteckender als später. Zudem kann sich eine Sofort-Therapie positiv auf den Krankheitsverlauf auswirken. Mit einem neuen Fernseh-Spot, Plakaten und Online- Massnahmen macht das BAG auf das Thema HIV-Primoinfektion aufmerksam. Es gilt: Je früher eine Primoinfektion entdeckt wird, desto eher lassen sich weitere Infektionen verhindern. Beim Arztbesuch ist deshalb unbedingt auf den möglichen Zusammenhang mit ungeschütztem Geschlechtsverkehr hinzuweisen. So kann ein HIV-Test gemacht werden, der eine Infektion selbst dann nachweist, wenn noch keine Antikörper im Blut sind. Doch auch für die frisch infizierte Person selbst ist es von grossem Nutzen, wenn ihre HIV-Infektion früh entdeckt wird. Denn eine sofortige antiretrovirale Therapie kann dazu beitragen, dass die HIV- Infektion dem Körper weniger schadet und langfristig wichtige Immunfunktionen erhalten bleiben.
Um auf das Thema Primoinfektion aufmerksam zu machen, lanciert das BAG eine speziell auf dieses Thema zugeschnittene «Love Life»-Kampagnenwelle. Die Sujets der aktuellen Kampagne setzen den Zusammenhang zwischen ungeschütztem Sex und grippeähnlichen Symptomen in Szene. Werfen Sie einen Blick unter die Bettdecke.



