Zu guter Letzt: Schöner wohnen
Ein ganz normaler Artikel eines Wohnmagazins über das Traumhaus einer Familie. Fast ganz normal. Denn FCB Auckland hat die Fotos mit dezenten Hinweisen auf häusliche Gewalt versehen.
Häusliche Gewalt passiert nicht nur in unteren sozialen Schichten am Rande der Gesellschaft. Sondern überall – auch da, wo man sie nicht vermutet. Zum Beispiel in Häusern, die normalerweise in Architektur- und Einrichtungsmagazinen ins beste Licht gerückt werden. In Familien und Ehen, die nach aussen hin perfekt scheinen. Konkret: In jedem vierten neuseeländischen Haus, das von einer höheren Einkommensklasse bewohnt wird. Das zeigt FCB Auckland in einer sehenswerten Kampagne, die in Zusammenarbeit mit Neuseelands wichtigstem Wohnmagazin Home entstanden ist. Ein auf den ersten Blick ganz normaler Artikel, in dem eine Familie das perfekte Haus an perfekter Lage – «Paradise Hill» – beschreibt. Auf jeder Seite geben auf den Fotos Ungereimtheiten Hinweise, dass vielleicht doch nicht alles so perfekt ist, wie es der Text vorgaukelt. Perfekt hingegen das Resultat der Kampagne: Plötzlich sprach ganz Neuseeland über das Thema – in den Massen- und den Soziale Medien. (hae)
https://www.youtube.com/watch?v=bznAYl8HhWM





