Zu guter Letzt: Alter Schwede

Der Online-Möbelhändler Home24 verspottet in einer neuen Plakatkampagne wieder den grossen, gelben Riesen aus dem Norden.

Home24 kennen viele nur durch die Werbung. Obwohl es das Online-Möbelhaus mittlerweile auch hierzulande gibt. Ob das für die Qualität der Werbung oder gegen die Qualität des Händlers spricht, bleibt offen. Fakt ist: Die Home24-Kampagnen fallen immer wieder positiv auf. Zwei Dinge haben alle gemeinsam. Erstens: Sie sind lustig. Zweitens: Sie schiessen gegen die klassischen Möbelhäuser. «Möbel kauft man nicht mehr am Arsch der Welt, sondern ganz bequem online» hiess es 2012 – eine «Hommage» an die weitentfernten Autobahnausfahrten, an denen die meisten grossen Möbelhäuser liegen.
 

https://www.youtube.com/watch?v=TiRCDyDXY24

Der Mann, der sich in den endlosen Selbstabholungshallen von Ikea verirrte und erst nach Jahren völlig verwahrlost gefunden wurde (Werbewoche.ch berichtete), flimmert in der Schweiz immer noch über die TV-Bildschirme. «Das Leben musste weitergehen… und Home24 war unsere Rettung».

https://www.youtube.com/watch?v=8838gqw45Ow

Und auch die neue Plakatkampagne, die seit dieser Woche zu sehen ist und von der Berliner Agentur Plantage kreiert wurde, macht deutlich, wieso man Möbel besser bequem von zuhause aus kauft, statt sich in das grosse, schwedische Einrichtungshaus zu mühen. Die Idee, Ikea-Anleitungen für eigene Zwecke zu entfremden, ist nicht neu. Aber hier ist die Umsetzung wieder mal erfrischend gelungen. (hae)

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