Zu guter Letzt: Haut of Practice

Um Tätowierern bessere Übungsmöglichkeiten zu bieten, hat Lew’Lara\TBWA das «Skin Book» entwickelt. Menschliche Versuchskaninchen werden es der Agentur danken.

Ein Meister ist bekanntlich noch nicht vom Himmel gefallen. Auch bei den Tätowierern nicht. Nur: Im Gegensatz zu anderen Berufen ist das Motto «learning by doing» in diesem Metier wenig empfehlenswert. Zumindest aus Sicht der «Versuchsobjekte», die danach für den Rest des Lebens mit den Trainingsresultaten leben müssen. Aber logisch kann der beste Freund des angehenden Tätowierers kein Meisterwerk erwarten, wenn dieser zuvor lediglich an Orangen oder Poulets herumgestochen hat.

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Für die Zeitschrift Tattoo Magazine schafft die brasilianische Agentur Lew’Lara\TBWA nun Abhilfe und bietet mit dem «Skin Book» Übungsgelegenheiten en Masse: Jede Seite des Buches besteht aus synthetischer Haut und stellt eine Stelle des menschlichen Körpers dar. Die künstliche Haut soll sich anfühlen wie echte und entsprechend vergleichbar zu bearbeiten sein. Unendlich viele Testläufe sind auch damit nicht möglich, denn das «Skin Book» erscheint in limitierter Auflage. Zumindest aber die gröbsten Schnitzer sollten damit zu verhindern sein – der erste menschliche Testlauf kommt früh genug. (hae)
 

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