Umfrage «Euro Schock»: Fréderic Renzen

Werbewoche-Umfrage zur wirtschaftlichen Entwicklung nach dem «Euro Schock» und dessen Auswirkungen auf die Kommunikations- und Werbebranche: Frédéric Renzen, CEO, Renzen & Partner

Grössere international tätige Unternehmen, für die wir in der Schweiz tätig sind, suchen das Gespräch und bitten um Rabatte. Kürzungen haben wir bisher noch keine erlebt. Aktive, marketingorientierte Unternehmen haben teilweise die Budgets sogar verstärkt, um Marktanteile zu gewinnen, andere halten das Budget. Werbung wird als Instrument angesehen, um sich am Markt zu positionieren. Wir haben volle Auftragsbücher und werden den Umsatz gegenüber 2014 um 10 bis 15 Prozent steigern. Das hat aber sicher auch mit Budgetgewinnen zu tun, die nicht repräsentativ für die ganze Branche sind. Generell wird die Messbarkeit der Werbung mehr und mehr gefordert. Kaum messbare Imagekampagnen sind rückläufig.
 

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