SW und PS planen neue Dachorganisation
SW Schweizer Werbung und PS Publicité Suisse planen ein engeres Zusammengehen. Entscheiden darüber werden die Mitglieder der beiden bislang unabhängigen Interessenvertretungen der kommerziellen Kommunikation in der Schweiz.
Geschehen wird dies an den jeweiligen Mitgliederversammlungen im kommenden Jahr. Die Vorstände von SW Schweizer Werbung und PS Publicité Suisse haben auf Basis ihres Letters of Intent aus dem Jahr 2012 diesen Sommer einen Prozess in die Wege geleitet, um die Strukturen der beiden Dachorganisationen den aktuellen Anforderungen des schweizerischen und internationalen Werbemarktes anzupassen. Zurzeit sind verschiedene Arbeitsgruppen daran, die Möglichkeiten auszuloten und optimale Verbandsstrukturen zu evaluieren. Ziel ist es, den Mitgliedern beider zurzeit noch rechtlich unabhängigen Verbände auf die Mitgliederversammlungen 2015 hin einen entsprechenden Vorschlag zur Diskussion zu stellen. Ständerat Filippo Lombardi, Präsident von SW Schweizer Werbung, ist überzeugt, dass die Zeit reif ist für einen gesamtschweizerischen Verband: «Gerade heute, da die kommerzielle Kommunikation immer mehr unter Druck gerät und der Spielraum für kreative Werbung von zahlreichen Richtlinien und Verboten eingeengt wird, ist es entscheidend, dass wir näher zusammenrücken und mit einer Stimme sprechen». François Besençon, Präsident von PS Publicité Suisse, ergänzt: «Wir sind optimistisch, dass unsere Mitglieder die Notwendigkeit erkennen, dass wir gemeinsam mehr für unsere Branche erreichen können als allein.»
SW Schweizer Werbung ist der Dachverband der kommerziellen Kommunikation. Er vertritt die Interessen von Werbeauftraggebern, Auftragnehmern bzw. Medienunternehmen sowie Agenturen und repräsentiert hierzulande annähernd 22'000 Angestellte. PS Publicité Suisse wurde 1928 gegründet und ist die Dachorganisation der kommerziellen Kommunikation in der französischsprachigen Schweiz. Gemeinsam mit SW Schweizer Werbung engagiert sie sich mit all ihren Mitteln und im ganzen Land für liberale Werberichtlinien.
