Zu guter Letzt: Der Schlüssel steckt

Reizvolle Aktion: Jeep Deutschland hat ein Auto versteckt. Wer es findet, darf es behalten.

Eine Schnitzeljagd, die ist lustig, eine Schnitzeljagd, die ist schön. Besonders, wenn es ein Auto zu gewinnen gibt. Verbindet man «gewinnen» meist mit Verlosungen, bei denen man aufwändig Coop-Grill-Marken auf einer Karte sammelt und am Schluss – Wahrscheinlichkeitsrechnung sei Dank – doch mit leeren Händen dasteht, so präsentiert die Agentur Parasol Island hier eine Aktion ohne doppelten Boden: Irgendwo in der Pampa hat sie ein Expemplar des neuen Jeep-Modells Renegade abgestellt. Insgesamt zwölf Hinweise werden veröffentlicht und der erste verrät, dass sich der Wagen auf einem Berg befindet – aber nicht auf dem Kontinent, auf dem das Auto entworfen wurde. Vermutlich also nicht in Nordamerika. Oder nicht in Asien. Oder nicht in Europa. Oder wo immer heute im globalisierten Automarkt amerikanische Autos entworfen werden.

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//www.youtube.com/watch?v=G1nkhf6_vfY

Vorzu werden über die Landingpage Releasetherenegade.de und Twitter weitere (und genauere) Hinweise veröffentlicht. Bis hin zu den genauen Koordinaten, welche registrierte User selbstverständlich zuerst erfahren – ganz ohne die obligate Datensammlerei gehts also doch nicht. Die Langeweile vertreibt sich das Auto damit, Selfies vor dem Bergpanorama zu posten.

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Es scheint, als sei der Wagen tatsächlich irgendwo in den Bergen versteckt. Wenn Sie in nächster Zeit bei einer Bergwanderung also einem Auto über den Weg laufen, zögern Sie nicht und steigen Sie ein. «Der Schlüssel steckt – du kannst sofort losfahren!» verspricht Jeep. Auch wenn sich die Frage stellt, wieso der Renegade mit einem Helikopter an seinen Bestimmungsort gebracht werden musste, wenn das mit dem «sofort losfahren» so einfach ist. (hae)

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