Zu guter Letzt: Clever & Smart
Endlich verabschiedet sich Smart von der Winzig-Strategie und präsentiert ein echtes Stadtauto: Die «Big City Cars» sind so gross und unhandlich, dass jeder SUV-Fahrer kalte Füsse kriegt.
Die Vorschau auf die neuen Modelle verspricht einiges: So verspricht Vice President Development Andrew Murray nichts geringeres, als nach dem kleinsten, nun das grösste Stadtauto aller Zeiten zu bauen. Man habe festgestellt, dass es wesentlich effizienter sei, die Realität zu ignorieren, als sich ihr anzupassen.
Und die Vorteile des Monster-Smarts leuchten ein: Er ist so gross, dass man nie wieder die Stelle suchen muss, an der man ihn geparkt hat. Das Auto ist derart hoch, dass es keine Klimanlage braucht – die warme Luft sammelt sich im oberen Teil des Wagens, während der Rest des Innenraumes kühl bleibt. Und der neue Smart erzeugt durch seine schiere Grösse einen Windschatten, der die restlichen Verkehrsteilnehmer Treibstoff sparen lässt – im Smart-Vokabular «Eco-Empathie» genannt. Grossen Autos werde oft vorgeworfen, Städte zu überfüllen, so Murray. «Aber überfüllen Wale die Ozeane?» Gut argumentiert ist halb überzeugt.
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Dieser humorvolle, aber bissige Seitenhieb gegen die Konkurrenz, die mit immer noch stärkeren und geräumigeren SUVs vielerorts das urbane Stadtbild prägt, sitzt. Und ein klein wenig wurde das Interesse definitiv gesteigert, was Smart am Mittwoch vorstellt. (hae)
