Zu guter Letzt: Das Spendenplakat
Der Bettelbrief war gestern: Das erste interaktive Spendenplakat motiviert, vereinfacht und macht finanzielle Hilfe erlebbar.
Das deutsche Hilfswerk Misereor leistet «Hilfe zur Selbsthilfe». Durch Zusammenarbeit mit ortsansässigen Partnerorganisationen wird weltweit nachhaltig Trinkwasser zugänglich gemacht, Armut und Aids bekämpft. Die Bevölkerung wird geschult, Frauen werden gefördert, Kleingewerbe unterstützt. Um zu helfen, ist Misereor auf Spenden angewiesen. Normalerweise eine langwierige, mühselige Angelegenheit. Es sei denn, man kann auf kreative Hilfe zählen. Die Hamburger Agentur Kolle Rebbe entwickelte für Misereor das erste interaktive Spendenplakat, das nicht nur zur Spende motiviert, sondern diese auch erlebbar macht. Per Kreditkarte schneidet man eine Scheibe Brot für eine Familie in Peru oder durchtrennt die Fesseln eines Kindes auf den Philippinen – und steuert gleichzeitig zwei Euro für das Erreichen dieser Ziele bei. Die unkomplizierte Abwicklung der einmaligen Zahlung sichert dabei die Zusammenarbeit mit dem Mobile-Payment-Anbieter Stripe.com.
Auf der Kreditkartenabrechnung erscheint schliesslich der Hinweis, dass die einmalige Zahlung auf 2-euro-helfen.de in eine monatliche Spende umgewandelt werden kann. Dort erfährt man beispielsweise, dass für diesen Betrag ein südamerikanischer Bauernjunge eine Woche satt wird, während bei uns bereits ein Glacé soviel kostet. (hae)
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