Zu guter Letzt: From Norway with Love

Während der Eröffnungsfeier in Sotschi feierte in Norwegen ein Feuerwerk von einem Spot Premiere. Die eindeutige Message: Auch gleichgeschlechtliche Liebe gehört an olympische Spiele.

Jetzt sind sie also im Gange, die olympischen Spiele. Spätestens mit den ersten Medaillen rückte die im Vorfeld nicht zu knapp geäusserte Kritik in den Hintergrund. Schliesslich lassen sich die Naturverschandelungen jetzt ohnehin nicht mehr rückgängig machen. Das viele Geld ist weg, die Bauten mehr oder weniger gebaut – selbst ein paar Strassenhunde konnten in letzer Sekunde vor Hundefreund Putins Hundeentsorgern gerettet werden. Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die Athleten, die sich zum Teil jahrelang auf die Spiele vorbereitet haben. Das ist auch gut so, die Wettbewerbe sind spannend wie immer.

Dass sich auch die Homosexuellen mit Russland versöhnt haben, ist hingegen nicht anzunehmen. Das mit den Menschenrechten kann ja noch werden. Im Wissen drum, dass es vermutlich ohnehin nichts nützt, arbeitet der Rest der Welt eifrig am Wandel. Selbst Google spielte sich jüngst plötzlich als moralische Instanz auf und platzierte am ersten Tag prominent einen Diskriminierung verbietenden Auszug aus der Olympischen Charta. 

Ein unterhaltsameres, aber nicht weniger eindeutiges Statement gab die norwegische Sportwaren-Kette XXL ab. Der Spot «Airport Love» feierte im Rahmen der Eröffnungsfeier Premiere und zündet ein Feuerwerk an Kitsch, Special Effects und schönen Frauen. Eine visuelle Überdosis mit Aussage zum Dessert. Nicht mehr, nicht weniger. Oder um es mit den Worten von Adweek.com zu sagen: «Somehow you have to love it.» (hae)

//www.youtube.com/watch?v=y5pzhmGX1sk

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