Marketing-Meeting: Achtung Marken-Burnout

Über 100 Führungskräfte aus Marketing und Kommunikation folgten der Einladung zum vierten Marketing-Meeting von Mediaschneider und Plan.Net Suisse im Widder Hotel in Zürich. Das Meeting stand dieses Jahr unter dem Thema Marken-Burnout.

Peter Haller, Geschäftsführer Serviceplan Gruppe, und Wolfgang Twardawa, GfK Panel Services, zeigten auf, warum die Herstellermarken kontinuierlich Marktanteile an die Mehrwertmarken des Handels verlieren und somit zu Burnout Brands werden. Ein entscheidender Faktor spielt dabei die Tatsache, dass 50 Prozent der Marketingverantwortlichen durchschnittlich alle zwei Jahre wechseln und 47 Prozent der grössten Kampagnen alle zwei Jahre ihren Auftritt ändern. Dazu kommen zu hohe Preisabschläge bei Promotions und eine rückläufige Anzahl von Shoppingtrips. So werden bei den Burnout Brands loyale Stammkunden durch illoyale Gelegenheitskäufer ersetzt, was längerfristig zu Marktanteilsverlusten führt.

Wie aus dieser Burnout-Falle herausgefunden werden kann, demonstrierten Barbara Evans, Facit Media Efficiency und Monica Saeger, Serviceplan Gruppe, an Beispielen aus der Praxis. Dabei spielen Prioritätenverschiebungen von rationaler, verkaufsorientierter Kommunikation auf emotionales, markenorientiertes Beziehungsmarketing eine entscheidende Rolle.

Beim anschliessenden Stehlunch wurde die Burnout-Falle unter den Gästen angeregt diskutiert.

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Peter Haller, Serviceplan Gruppe, Monica Saeger, Serviceplan Gruppe, Urs Schneider, Mediaschneider

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Peter Meyer, GfK Switzerland; Volker Helm, Mediaplus München; Wolfgang Twardawa, GfK Panel Services Deutschland; Urs Schneider, Mediaschneider

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Oliver Berger, Bank Julius Bär; Maya Hitz, Manor

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