Ringier erzielt 32,3 Millionen Franken Gewinn

Ringier hat im Jahr 2012 das Ebita um 55,2 Prozent auf 99,5 Millionen Franken gesteigert. Der Gewinn lag bei 32,3 Millionen Franken, der Umsatz auf Gruppenebene lag bei 1‘087,6 Millionen Franken.

18 Prozent davon wurden digital erwirtschaftet. Dies schreibt der Medienkonzern in einem Pressecommuniqué vom Mittwoch. Haupt-Einnahmequelle blieb das traditionelle Publishing-Geschäft. Positive Effekte von Akquisitionen, das erfreuliche Zeitschriftengeschäft in der Schweiz, der konsequente Ausbau von Entertainment, sowie die nachhaltige Umsetzung von Kostenmassnahmen in allen Bereichen und Ländern ermöglichten das gute Jahresergebnis, heisst es weiter.

Ringier-Chef Marc Walder ist mit dem Geschäftsjahr 2012 zufrieden. Es sei ein wegweisendes Jahr gewesen, ein Jahr der Ankäufe und der Neu-Organisation, sagte er am Mittwoch gemäss SDA vor den Medien in Zürich. «Unsere Drei-Säulen-Strategie greift, die Entwicklung von Ringier hin zu einem diversifizierten Medienunternehmen mit verlängerten Wertschöpfungsketten ging im vergangenen Jahr mit hohem Tempo weiter. Es war ein Jahr wegweisender Entscheide und grosser Akquisitionen», so Walder weiter. Aus dieser starken Position werde man die Digitalisierung des Geschäftes weiterhin vorantreiben. Geplant sein, Innovationen zu beschleunigen, die Wertschöpfung des eingesetzten Kapitals zu erhöhen und den strukturellen Wandel der Medienbranche aktiv mitzugestalten.

Mit der im Frühling 2012 durchgeführten Reorganisation legte Ringier den Grundstein für die gleichermassen effiziente wie effektive Weiterentwicklung des Unternehmens, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Führungsstruktur wurde verschlankt, die Unternehmens-Organisation nicht mehr geographisch, sondern strategisch nach den Einheiten Publishing, Entertainment und Digital geordnet (Werbewoche.ch berichtete). Die Akquisitionen von Onet.pl und Jobs.ch seien zwei Meilensteine in der digitalen Entwicklung, so Ringier. Damit werde der digitale Umsatz auf Gruppenebene im Jahr 2013 auf voraussichtlich neu rund 25 Prozent ansteigen. Die Akquisition des grössten rumänischen Online-Jobportals EJobs.ro habe das Jahr der grossen Akquisitionen abgerundet.

Über die letzten fünf Jahre hinweg wurden insgesamt mehr als 1,1 Milliarden in die Transformation von Ringier investiert.

Kennzahlen 2012 Ringier:

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Ringier wickelt Jahresbericht in Geschenkpapier

In prächtigen Farben und minuziös gefaltet erhalten die Leser den Jahresbericht 2012 überreicht: Der in Algerien geborene Multi-Künstler Philippe Parreno hat die Zahlen und Fakten des vergangenen Jahres von Ringier in ein 59-farbiges Geschenkpapier gewickelt.

Nicht der Inhalt hat der Künstler gestaltet, sondern die Verpackung. Aufreissen und schnell entsorgen oder sorgfältig enthüllen und aufbewahren ist die Frage, die Philippe Parreno den Empfängern stellt, so Ringier. Kurzlebigkeit oder Nachhaltigkeit, jeder Einzelne muss selber entscheiden.

Philippe Parreno macht Filme, Skulpturen, Zeichnungen, Objekte, Fotografien, Puppen, Installationen, er schreibt Texte, evoziert Geschichten, er denkt, entwickelt Roboter, initiiert Spiele, Situationen, Werke anderer Künstler, er entwickelt Ausstellungen und Ausstellungsformate und vieles mehr. 1964 in Oran, Algerien geboren, studierte er verschiedene Kunstrichtungen in Frankreich und lebt in Paris. Seine Werke waren an grossen Ausstellungen in der ganzen Welt zu sehen.

Der Jahresbericht tritt dieses Jahr in Form des Ringier-Unternehmensmagazins Domo auf. Nebst den Zahlen und Fakten und den Erläuterungen aus den verschiedenen Bereichen ist der Bericht mit Fotografien illustriert, die alle in einer der Zeitungen und Zeitschriften aus dem Ringier Portfolio erschienen sind. Der Ringier Jahresbericht ist in den Sprachen Deutsch, Englisch und Französisch erhältlich. Herunterladen oder bestellen kann man ihn über die Ringier-Unternehmenswebsite Ringier.com.

Teaserbild: Live aus der Medienkonferenz Ringier, 17. April

Blick: Internet-Bezahlschranke verschoben

 

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