Zu guter Letzt: Sparschweine im Internet

Die Schweizer Banken setzen auf Social Media: Die Migros-Bank lanciert ein Sparkonto, das mit Facebook verbunden werden kann, Julius Bär hat einen offiziellen Kanal auf Youtube, und Raiffeisen hat gar eine Stelle geschaffen, die sich nur mit Social Media beschäftigt.

Die Migros-Bank ermuntert also Kunden dazu, ihre Sparziele auf Facebook zu veröffentlichen. So generiert die Plattform Migipig.ch für jedes Sparziel eine Internetseite, die unter anderem auf Facebook gepostet werden kann, wie die Sonntagszeitung schreibt. Die Internetseite gibt anderen die Möglichkeit, sich finanziell am Sparziel zu beteiligen. Aber auch Raiffeisen will mit Social Media gemeinsame Wege gehen. Man bewirtschafte aktuell die Plattformen Facebook und Twitter, in Zukunft wolle man das Thema noch intensivieren, sagt ein Sprecher gegenüber der Sonntagszeitung.

Die Schweizer Banken wollen offenbar ihren Social-Media-Auftritt stärken, obwohl eine richtige Strategie noch immer nicht vorhanden ist. Dies sagt gemäss Sonntagszeitung zumindest das Fazit einer Studie des Beratungsunternehmens Assetinum.com. Die Studie untersuchte zu Beginn des Jahrs den Social-Media-Auftritt der weltweit 50 führenden Banken im Bereich Vermögensverwaltung.

Julius Bär kam in der Social-Media-Studie gerade mal auf Platz 45. Doch nun will die Privatbank offenbar Rang 44 anpeilen. Denn sie produziert auf Youtube seit Kurzem eine wöchentlichen und einen monatlichen Podcast unter dem Namen «Julius Bär Next Generation». Der erste Monatsclip generierte immerhin rund 135 Aufrufe in der ersten Woche. Sobald die Next Generation geboren ist, werden das dann wohl auch mehr sein.

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