Zu guter Letzt: Grüezi Gott, liebe Züricher

Mit den Schweizer Sprachfeinheiten ist es so eine Sache. Deutsche Redaktoren stolpern nicht selten über die minimen Unterschiede zur Muttersprache. Kein Grund, sich lustig zu machen.

Uns fiel heute dieser Tweet von Rainer Stadler (NZZ) auf:

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Bild: Screenshot Twitter.com

Eine nachvollziehbare Schwierigkeit: Schliesslich liefert Google.de für «Züricher Geschnetzeltes» 212'00 Ergebnisse, für «Zürcher Geschnetzeltes» lediglich 192'000. Den Vorwurf konnte der Tages-Anzeiger nicht auf sich sitzen lassen: Patrick Kühnis verwies dezent auf die Tatsache, dass auch im NZZ-Glashaus das Werfen von Steinen strengstens untersagt ist:

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Bild: Screenshot Twitter.com

Den Einwand klärte Werbewoche.ch als unbeteiligter Beobachter natürlich umgehend in der Schweizer Mediendatenbank (SMD) ab. Wie sich herausstellte, wurde das Z-Wort von der NZZ in den letzten 10 Jahren stolze 40 mal verwendet:

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Bild: Screenshot Smd.ch

Der Tages-Anzeiger hat die Thematik übrigens schon früh aufgegriffen. Dies beweist der folgende Screenshot von Janaur 2012 über die Berichterstattung der Süddeutschen Zeitung rund um die Affäre Hildebrand. Der Akku wurde in der Zwischenzeit aufgeladen. (hae)

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Bild: Screenshot Tages-Anzeiger App
 

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