Zu guter Letzt: Apple-Nutzer-Diskriminierung
Apple-Nutzer geben in den USA deutlich mehr für ein Hotelzimmer aus als Windows-User, sagt die Marktforschung. Diese Tatsache hat eine Buchungsplattform auf die Idee gebracht, den Besuchern unterschiedlich gefilterte Suchergebnisse anzuzeigen – ohne deren Wissen.
Die Ergebnisse, welche Apple-Nutzer von Orbitz.com vorgeschlagen bekamen, waren im Schnitt deutlich luxuriöser als die für Windows-Nutzer. Für das Portal eine ganz normale Sache: Man hätte herausgefunden, das Mac-Nutzer selbst bei einem Durchschnittspreis von 100 Dollar gerne bis zu 30 Prozent mehr zahlen würden für Suiten und luxuriöse Hotels, weshalb man auf die Idee mit den unterschiedlich gefilterten Suchergebnissen gekommen sei. Diskriminierung von Frauen, Schwarzen, Handicapierten, Pitbull-Besitzern und Dicken war einmal: Mac-User-Diskrimierung heisst das Schlagwort 2012.
Immerhin: Apple-Nutzer mussten nicht mehr für dasselbe Zimmer zahlen. Aber günstigere Angebote wurde ihnen vorenthalten – auch nicht gerade nett. Für Orbitz.com ist das aber nur der Anfang. Künftig wolle man noch stärker «auf die Endnutzer zugeschnittene Angebote» ausliefern. Ob man als Mac-Freund bald nur noch Zugriff auf Stretchlimousinen, Champagner und Luxussuiten hat und auf Bier, Camping-Urlaub und andere schöne Dinge verzichten muss?
(Quelle: Meedia.de)
