Schweizer Fernsehpreis: Michelle Hunziker und Mathias Gnädinger ausgezeichnet

Zum Auftakt des 51. Rose d'Or Festivals in Luzern wurden am Sonntagabend Michelle Hunziker und Mathias Gnädinger mit dem diesjährigen Schweizer Fernsehpreis ausgezeichnet. Hunziker erhielt den Preis in der Kategorie Star, Gnädinger wurde für sein Lebenswerk geehrt.

Die Auszeichnung Hunzikers («Wetten, dass…?») war bereits im Vorfeld bekanntgegeben worden. Die 35-Jährige ist der schillerndste Schweizer TV- Exportartikel, wie die Veranstalter mitteilten. Der 71-jährige Gnädiger wurde für seine Rollen in Filmen wie «Das Boot ist voll» oder «Leo Sonnyboy» sowie Auftritte in mehr als 130 Theaterstücken ausgezeichnet.

Der Preis für den besten Film ging an «Der Verdingbub» von Markus Imboden. Er setzte sich gegen die ebenfalls nominierten «Die Kinder vom Napf» von Alice Schmid und «Eine wenig, dr Dällebach Kari» von Xavier Koller durch. Zur besten Sendung wurde «Auf und davon» (SF1) erkoren. Bei der Wahl gab ihr das Publikum den Vorzug vor «SF bi de Lüüt – Unsere Stadt» und «Zürich Langstrasse». Die Sendung «Homerun» (Sat.1 Schweiz) wurde in der Kategorie Innovation ausgezeichnet. Überzeugt habe das Format durch seine Mischung aus Abenteuerlust, Reise-Dok und menschliche Dramen, erklärte die Jury. Ebenfalls nominiert waren «3 auf 2» (SF2 und Radio DRS3) sowie «Tonspur – Der Soundtrack meines Lebens» (SF1) durch.

Der Schweizer Fernsehpreis ist seit 2007 von der Axel Springer Schweiz vergeben worden, dieses Jahr erstmalig gemeinsam von Blick und Tele. Er ehrt national Leistungen in den Kategorien Film, Sendung, Innovation und Star. Zusätzlich wird jährlich eine Persönlichkeit der TV Branche mit dem Lifetime Award geehrt.

 

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