Zu guter Letzt: Erotikhauch sells – normalerweise jedenfalls
Ein kleines bisschen Erotik und ein kleines bisschen Geschwindigkeit – damit sollte sich das Modell Fiat 500 Abarth wohl in den USA gut verkaufen lassen. So dachte sich der italienische Autohersteller. Falsch gedacht.
Ein schüchterner Mann im Business-Look, eine rassige Dame in flatterndem Rock, ein schwarzer Abarth. Und ein Hauch Erotik. Aber wirklich nur ein Hauch. Doch in den Vereinigten Staaten und hat man überhaupt keine Freude an dem Werbefilmchen – im Gegenteil, man will den Spot nicht über die Bildschirme flimmern lassen. Die Amerikaner stören sich – wie könnt' es ander sein – an der Erotik: Man befürchtet im Falle einer Ausstrahlung Proteste religiöser Gruppen. Na, da haben wir doch Verständnis – dieser Blick, mit dem die Frau den Mann anschaut – unerhört! Und dann dieser Cappuccino-Schaum: Also nein! Wie kann man nur!
Auch in Australien ist man übrigens vom Spot nicht begeistert: Man fürchtet sich nicht so sehr vor dem flatternden Rock als vielmehr vor der Geschwindigkeit, mit der das Auto am Ende des Spots davonrast – dies könnte als Aufforderung zum riskanten Autofahren aufgefasst werden.
