Zu guter Letzt: Den Teufel im Gesicht
Interviewfotos von Hans-Rudolf Merz gibt es zur Genüge. Nur selten wird dabei aber ein Moment erfasst, wie es dem Fotografen der NZZ am Sonntag gelungen ist. Arme und Hände, die Merz über den Kopf streckt, zaubern ihm ein mysteriöses Schattenbild ins Gesicht.
Ist es Zufall oder Absicht? Bei der neusten Fotografie in der NZZ am Sonntag verdeckt ein übergrosser Schatten das Gesicht von Bundesrat Merz. Und was für einer! Böse Zungen könnten behaupten, die Schattenfläche gleiche dem Kopf des Teufels. Die Aufnahme schreit geradezu nach einer innovativen Bildlegende. Doch, diese Chance wurde verpasst: «Es gab Dinge, die mich unglaublich genervt haben». Mehr ist der Legende nicht zu entnehmen. Hätte man hier nicht ein wenig mutiger sein dürfen?

