Zu guter Letzt: Die Spam-Flut im Internet
Wir kennen sie alle, die Werbemails für MensHealth-Pillen und Operationen, die Versprechen von immens hohen Preisermässigungen und die Flut weiterer Spam-Mails aus der Feder der Mandy’s und Elena‘s. Diese Flut verdeckt aber nicht nur wichtige Meldungen, sondern ist auch teuer.
Wie der Branchenverband Bitkom am Sontag unter Berufung auf eine Umfrage der europäischen Agentur für Internetsicherheit Enisa berichtete, sind 95 Prozent aller verschickten Mails Spam. Oder anders ausgedrückt: unbrauchbarer, lästiger Müll, welcher von grossen Mailanbietern meist durch das sogenannte Blacklisting bekämpft wird. 90 Prozent aller Anbieter überprüften laut der Enisa-Studie vor dem Zustellen, ob der Absender als Spammer bekannt sei. Im Kampf gegen di3ese unerwünschte elektronische Post gibt laut der Studie jeder dritte der grossen Mailanbietern jährlich rund eine Million Euro aus. Eine Million Euro zur Abwehr von Spam. Abgesehen davon verursacht Spam jährlich den gleichen Ausstoss von Treibhausgasen wie 3.1 Millionen Autos. Lautet der neue Roadster-Werbeslogan demnächst «Lieber Auto fahren, als im Internet surfen»?
