Zu guter Letzt: Gruusiges zum Wochenstart

Beim Aufräumen seines E-Mail-Postfaches stieß ein Polizist auf eine Nachricht seines direkten Vorgesetzten mit einer Powerpoint-Präsentation im Anhang. Diese enthielt unter anderem ein Bild, auf dem ein «weibliches Geschlechtsorgan mit umfangreichen Hautekzemen» zu sehen war.

Wer es noch genauer wissen will: Die Powerpoint-Präsentation mit dem Titel «WG: Highlight zum Wochenende!» beginnt «mit der Darstellung einer unbekleideten Frau an einem Sportwagen» und endet mit «der Abbildung des Unterleibs einer weiblichen Person mit eitrigen, blutigen Wunden».

Dies schockierte den Polizisten nach eigenen Angaben so sehr, dass er «nachhaltig traumatisiert» und arbeitsunfähig wurde. Ein Verwaltungsgericht hat den Vorgang nun gemäss Spiegel.de anerkannt – als Dienstunfall. Bei seiner Entscheidung stützt sich der zuständige Richter vor allem auf ein Sachverständigengutachten. Darin heißt es unter anderem: Der Polizist habe auch Jahre danach noch erlebt, dass «ihn beim intimen Kontakt mit einer Frau die Zwangsvorstellung mit dem Bild aus der E-Mail überfalle und er dann tatsächlich nachschauen müsse, ob sie nicht in einer ähnlichen Weise von einer Krankheit oder einem vergleichbaren Zustand befallen sei». Ok, das reicht. So genau wollten wir es dann doch nicht wissen … Die Werbewoche wünscht jedenfalls einen guten Start in die neue Woche!
 

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