Zu guter Letzt: Wie iPhone und Facebook die Gesellschaft spalten

Das iPhone ist auch in der Schweiz ein Renner. Und dank der neuen Kommtech-Studie weiss man nun auch, wem das Gerät seinen Erfolg zu verdanken hat - nämlich den Bossen, Führungskräften und Gutverdienenden. Genau umgekehrt verhält es sich bei den sozialen Netzwerken.

16 Prozent der Führungskräfte, aber nur 5 Prozent der Gesamtbevölkerung geben das iPhone als ihr meistgenutztes Mobiltelefon an. Mehr als die Hälfte der Nutzer dieses Gerätes verfügen denn auch über ein monatliches Einkommen von über 9‘000 Franken. Eindeutig Chefsache also, das iPhone.
Anders verhält es sich bei Twitter, Facebook und Co.. Bestimmte Gruppen wie Journalisten, IT-Unternehmen oder Firmen aus dem Internet- und Social-Media-Umfeld sind zwar längst aktiv in den sozialen Medien. Doch sucht man auf Twitter oder Facebook nach traditionellen Unternehmen, stösst man nach wie vor auf eine dünn besiedelte Gemeinde. Dies passt dem Kommunikationschef des World Economic Forum Wef , Matthias Lüfkens, gar nicht – am diesjährigen E-Day will er genau solche klassischen Unternehmer ansprechen und mit unbegründeten Berührungsängsten aufräumen. Heute professionell bei sozialen Netzwerken aufzutreten, sei Standard, so Lüfkens gegenüber Pressetext. So etwas müsse jeder Geschäftsführer, jeder Chef selbst machen und nicht an Medienabteilungen abgeben. Den Twitterkanal oder die Facebookseite zu betreuen, daure nicht länger als eine halbe Stunde und soll jeden Morgen zum Pflichtprogramm gehören wie der Blick in die Zeitung. Jawoll. Twittert los, ihr Chefs und Führungskräfte. Und kauft euch iPhones, gemeines Volk. Nieder mit der Zwei-Klassen-Gesellschaft!

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