Schneckensurfers Ende
N24 lanciert ein Internetangebot für Breitbandanschlüsse
N24 lanciert ein Internetangebot für BreitbandanschlüsseMit der steigenden Verbreitung von Breitbandinternetanschlüssen wird auch die Verschmelzung von Fernsehinhalten mit Internetsites vorangetrieben. «Viewser» sind wieder gesucht.Schon 1999, als die englische Firma NTL für den Musiksender MTV das interaktive Spezialprogramm MTV Select zusammenstellte, war vom «Viewser», dem Zwitterwesen zwischen Fernsehzuschauer (Viewer) und Internetnutzer (User) die Rede. Mittlerweile ist auch im Cyberspace Zeit vergangen, doch die Verschmelzung zwischen Fernsehen und Internet hat sich noch nicht durchgesetzt. Da es kurzfristig schwerer zu sein scheint, das Internet in den Fernseher zu bringen, wird nun wieder vermehrt versucht, TV ins Internet zu bringen.
Machte dies vor zwei Jahren wegen geringer Internetdichte und fehlender Bandbreite kaum Sinn, haben jetzt Konvergenzprojekte im Internet durchaus ihre Berechtigung. Die Internetpenetration hat stark zugenommen, und auch die Zahl der Haushalte mit Breitbandanschlüssen wächst stetig. Breitbandanschlüsse, zum Beispiel über Kabel oder ADSL, sind nötig, um eine einigermassen erträgliche Bildqualität von gestreamten Inhalten im Internet geniessen zu können.
Der deutsche Fernsehsender N24 hat sich die gestiegene Zahl der Breitbandanschlüsse zu Herzen genommen und ein Internetangebot lanciert, mit dem er sich ausschliesslich an Besitzer solcher Anschlüsse wendet. Die Website www.n24broadband.de streamt live das TV-Programm von N24 und liefert weiterführende Informationen dazu. Dabei kann es sich um Hintergrundberichte oder Links zum aktuellen Beitrag, aber auch um Werbung oder Onlineeinkaufsmöglichkeiten handeln. Diese zusätzlichen Inhalte werden von einer eigenen Redaktion bereitgestellt und sollen den «Viewser» ermöglichen, interaktiv am Programm teilzunehmen.
Auch wenn sich die Quälität der Fernsehübertragung im Internet sehen lässt, reicht sie noch nicht an die des normalen TV-Gerätes heran. Und grosse Einnahmen werden wohl auch damit nicht erzielt werden können. Patrick Hediger
Machte dies vor zwei Jahren wegen geringer Internetdichte und fehlender Bandbreite kaum Sinn, haben jetzt Konvergenzprojekte im Internet durchaus ihre Berechtigung. Die Internetpenetration hat stark zugenommen, und auch die Zahl der Haushalte mit Breitbandanschlüssen wächst stetig. Breitbandanschlüsse, zum Beispiel über Kabel oder ADSL, sind nötig, um eine einigermassen erträgliche Bildqualität von gestreamten Inhalten im Internet geniessen zu können.
Der deutsche Fernsehsender N24 hat sich die gestiegene Zahl der Breitbandanschlüsse zu Herzen genommen und ein Internetangebot lanciert, mit dem er sich ausschliesslich an Besitzer solcher Anschlüsse wendet. Die Website www.n24broadband.de streamt live das TV-Programm von N24 und liefert weiterführende Informationen dazu. Dabei kann es sich um Hintergrundberichte oder Links zum aktuellen Beitrag, aber auch um Werbung oder Onlineeinkaufsmöglichkeiten handeln. Diese zusätzlichen Inhalte werden von einer eigenen Redaktion bereitgestellt und sollen den «Viewser» ermöglichen, interaktiv am Programm teilzunehmen.
Auch wenn sich die Quälität der Fernsehübertragung im Internet sehen lässt, reicht sie noch nicht an die des normalen TV-Gerätes heran. Und grosse Einnahmen werden wohl auch damit nicht erzielt werden können. Patrick Hediger
