Reisen auf glühenden Gleisen
Die SBB springen mit JvM/Limmat auf einen modernen Kommunikationszug auf
Die SBB springen mit JvM/Limmat auf einen modernen Kommunikationszug aufZu Beginn dieses Jahres gewann die Zürcher Agentur JvM/Limmat in einem Pitch das Mandat der SBB. «Jung von Matt war in dieser Präsentation die kreativste Agentur. Sie hat uns einen modernen Weg gezeigt, und genau das haben wir gesucht», sagt Fritz Zimmermann, Personenverkehr Marketingkommunikation bei den SBB.Wie Marktforschungsstudien der letzten zwei Jahre ergaben, ist die Akzeptanz der SBB zwar hoch, doch ein emotionaler Bezug des Publikums zur Marke fehlt. Ferner rieche das Image nach wie vor nach staatlichem Eisen.
Die SBB seien aber ein modernes Unternehmen, das für den Kunden denke, so Zimmermann. In den kommenden fünf, sechs Jahren etwa wird die Entwicklung stark in Richtung elektronische Welt gehen. Man wird Tickets übers Internet ordern können, und auch der Kontrollmechanismus in den Zügen wird dannzumal elektronisch vollzogen.
Geplant sind separate Kampagnen für den Fahrplanwechsel, das Halbtaxabo und das E-Business. Damit der Betrachter diese Komponenten als einen Auftritt wahrnimmt, weisen sie denselben emotionalen Touch und eine gleiche Tonalität und Bildsprache auf.
«Die SBB werden als sympathische Marke profiliert und ihre Wettbewerbsvorteile selbstbewusst transportiert», meint Beraterin Marion Marker, die von
einer «Benefit orientierten Angebotskommunikation mit starker Imagekomponente» spricht.
Eine Kommunikationsfahrkarte in die Zukunft gelöst
Die neue Verbundwerbung der SBB startet mit einer Offensive für den Fahrplanwechsel vom
10. Juni. Ein von JvM/L dazu konzipiertes Key Visual zeigt ein glühendes Gleis. Das Motiv soll auf emotionalem Weg vermitteln, dass die SBB nun höhere Frequenzen fahren und die Verbindungen schneller geworden sind. Frappant ist, dass das Sujet ausser eines Logos und einer Internetadresse keine rationalen Informationen enthält.
«In Verbindung mit der Internetadresse sagt das Visual dem Betrachter: Die SBB fahren jetzt auf Teufel komm raus sowie ferner, dass man alles über den Fahrplanwechsel auf dem Internet erfährt», sagt CD Daniel Meier.
Das Sujet macht durch das bewusste Weglassen der Headline ein kleines Geheimnis um seine Botschaft und verfolgt bereits die Absicht, die SBB als E-Brand zu positionieren. Ernst Weber
Die SBB seien aber ein modernes Unternehmen, das für den Kunden denke, so Zimmermann. In den kommenden fünf, sechs Jahren etwa wird die Entwicklung stark in Richtung elektronische Welt gehen. Man wird Tickets übers Internet ordern können, und auch der Kontrollmechanismus in den Zügen wird dannzumal elektronisch vollzogen.
Geplant sind separate Kampagnen für den Fahrplanwechsel, das Halbtaxabo und das E-Business. Damit der Betrachter diese Komponenten als einen Auftritt wahrnimmt, weisen sie denselben emotionalen Touch und eine gleiche Tonalität und Bildsprache auf.
«Die SBB werden als sympathische Marke profiliert und ihre Wettbewerbsvorteile selbstbewusst transportiert», meint Beraterin Marion Marker, die von
einer «Benefit orientierten Angebotskommunikation mit starker Imagekomponente» spricht.
Eine Kommunikationsfahrkarte in die Zukunft gelöst
Die neue Verbundwerbung der SBB startet mit einer Offensive für den Fahrplanwechsel vom
10. Juni. Ein von JvM/L dazu konzipiertes Key Visual zeigt ein glühendes Gleis. Das Motiv soll auf emotionalem Weg vermitteln, dass die SBB nun höhere Frequenzen fahren und die Verbindungen schneller geworden sind. Frappant ist, dass das Sujet ausser eines Logos und einer Internetadresse keine rationalen Informationen enthält.
«In Verbindung mit der Internetadresse sagt das Visual dem Betrachter: Die SBB fahren jetzt auf Teufel komm raus sowie ferner, dass man alles über den Fahrplanwechsel auf dem Internet erfährt», sagt CD Daniel Meier.
Das Sujet macht durch das bewusste Weglassen der Headline ein kleines Geheimnis um seine Botschaft und verfolgt bereits die Absicht, die SBB als E-Brand zu positionieren. Ernst Weber
