Im Osten wieder nichts Neues
Auch im Oktober büsste die Deutschschweizer Presse am meisten Inseratevolumen ein
Auch im Oktober büsste die Deutschschweizer Presse am meisten Inseratevolumen einVon Bruno Amstutz Etwas weniger drastisch als im September verminderte sich das Inseratevolumen der Zeitungen im Oktober. Die Verluste der Stellenanzeigen erreichten aber neue Höchstwerte.
Noch kann in Sachen Anzeigenverluste keine Entwarnung gegeben werden, auch wenn sich die negative Entwicklung der Statistik im Oktober verlangsamte: Die Besserung der Lage ist zum Teil einem zusätzlichen Werktag im Oktober zu verdanken. Der hatte im Vorjahresmonat in der Statistik gefehlt. Aber auch mit diesem Bonus schrumpften die kommerziellen Inserate in den Schweizer Zeitungen um 9,3 Prozent.
Stelleninserate verloren im Oktober noch mehr Boden als im September: Minus 31,4 Prozent beträgt der Verlust. Dazu haben die Deutschschweizer Zeitungen am meisten beigetragen. Am schwersten getroffen wurden die Wochenzeitungen, die in der deutschen Schweiz 50,4 Prozent und im Welschland 40 Prozent weniger Stelleninserate verzeichneten.
Bei den schlechten Ergebnissen für die deutsche Schweiz sind auch die Fusionsverluste im Berner Oberland und im Thurgau zu berücksichtigen: Im Oktober 2000 existierten 45 Deutschschweizer Tageszeitungen, im Oktober 2001 waren es nur noch 42.
Einen Höhenflug erlebten die vierfarbigen Inserate in den Anzeigern im Oktober 2001. Sie stiegen um 58,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Verantwortlich dafür sind die Pendlerzeitungen 20 Minuten und Metropol. Aber auch die Anzeiger verloren im Bereich Stelleninserate 9,6 Prozent.
Nach den ersten zehn Monaten dieses Jahres liegen die Anzeiger mit einem Zuwachs von 3,4 Prozent als einzige Printkategorie noch im positiven Bereich.
Auch der Publicitas-Index der Werbeausgaben in der Tagespresse sank weiter, der Verlust ist aber nicht mehr so drastisch wie im September: Der Index verlor 1,6 Punkte und steht jetzt bei 129,1 Punkten. Publicitas will nicht von einem generellen Rückgang der Werbeausgaben sprechen. Vielmehr seien es nationale Kunden wie Grossverteiler und Banken, die Zurückhaltung übten. In lokalen und regionalen Werbemärkten lasse sich hingegen noch eine gewisse Dynamik beobachten.
Der Index der Stelleninserate bekommt davon nichts zu spüren. Er sank um weitere 9,2 Punkte auf 310,1 Punkte, was einen noch grösseren Verlust als im vorangegangenen Monat bedeutet.
Noch kann in Sachen Anzeigenverluste keine Entwarnung gegeben werden, auch wenn sich die negative Entwicklung der Statistik im Oktober verlangsamte: Die Besserung der Lage ist zum Teil einem zusätzlichen Werktag im Oktober zu verdanken. Der hatte im Vorjahresmonat in der Statistik gefehlt. Aber auch mit diesem Bonus schrumpften die kommerziellen Inserate in den Schweizer Zeitungen um 9,3 Prozent.
Stelleninserate verloren im Oktober noch mehr Boden als im September: Minus 31,4 Prozent beträgt der Verlust. Dazu haben die Deutschschweizer Zeitungen am meisten beigetragen. Am schwersten getroffen wurden die Wochenzeitungen, die in der deutschen Schweiz 50,4 Prozent und im Welschland 40 Prozent weniger Stelleninserate verzeichneten.
Bei den schlechten Ergebnissen für die deutsche Schweiz sind auch die Fusionsverluste im Berner Oberland und im Thurgau zu berücksichtigen: Im Oktober 2000 existierten 45 Deutschschweizer Tageszeitungen, im Oktober 2001 waren es nur noch 42.
Einen Höhenflug erlebten die vierfarbigen Inserate in den Anzeigern im Oktober 2001. Sie stiegen um 58,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Verantwortlich dafür sind die Pendlerzeitungen 20 Minuten und Metropol. Aber auch die Anzeiger verloren im Bereich Stelleninserate 9,6 Prozent.
Nach den ersten zehn Monaten dieses Jahres liegen die Anzeiger mit einem Zuwachs von 3,4 Prozent als einzige Printkategorie noch im positiven Bereich.
Auch der Publicitas-Index der Werbeausgaben in der Tagespresse sank weiter, der Verlust ist aber nicht mehr so drastisch wie im September: Der Index verlor 1,6 Punkte und steht jetzt bei 129,1 Punkten. Publicitas will nicht von einem generellen Rückgang der Werbeausgaben sprechen. Vielmehr seien es nationale Kunden wie Grossverteiler und Banken, die Zurückhaltung übten. In lokalen und regionalen Werbemärkten lasse sich hingegen noch eine gewisse Dynamik beobachten.
Der Index der Stelleninserate bekommt davon nichts zu spüren. Er sank um weitere 9,2 Punkte auf 310,1 Punkte, was einen noch grösseren Verlust als im vorangegangenen Monat bedeutet.
